Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Junges Theater aus fünf Nationen in Ottensheim zu Gast

Andreas Hamedinger, 16.07.2023 10:35

OTTENSHEIM. Eine ganze Woche lang steht Ottensheim im Zeichen von jungem Theater: Fünf Theaterensembles mit je fünf Mitgliedern aus fünf Nationen bespielen mit ihren eigenen Stücken und bei einer gemeinsamen Produktion am 22. und 23. Juli das Rodlgelände und den Alten Bauhof.

Das Theater asozial freut sich auf Besuch. (Foto: Theater asozial)
Das Theater asozial freut sich auf Besuch. (Foto: Theater asozial)

Internationale Begegnung, sommerliche Aktivitäten und großes Theater: Bei der ersten Ausgabe des Theaterfestivals Resist! kommen junge Menschen aus fünf Ländern von 15. bis 25. Juli nach Ottensheim, um hier Bühnenluft zu schnuppern. Der Höhepunkt des Festivals ist am 22. und 23. Juli: Um 17 Uhr eröffnet Landeshauptmann Thomas Stelzer die Bühne, auf der die Gruppen ihre eigenen Produktionen zum Thema Widerstand sowie ein gemeinsames Stück aufführen.

Gegen Benachteiligungen

„Die kollektive Abschlussvorstellung wird den Titel ‚Foul‘ haben und das Fußballspiel auf den Kopf stellen. Konzipiert wird das Stück von der Regisseurin Sina Heiss, die konkrete Gestaltung machen aber die Teilnehmer selbst“, sagt Theaterpädagoge Wolfgang Rohm, der Organisator des Festivals „Resist! ist ein internationales Theaterfestival von und für junge Menschen – allerdings durchaus auch für Erwachsene geeignet“, erklärt Rohm weiter. Der Titel ist Programm: „Das Festival richtet sich gegen Gefährdungen von Demokratie, gegen Benachteiligungen, gegen Exklusion, gegen kulturelle Monokultur. Theater ist eine Form des Protests und eine Plattform, gegen Unrecht aufzutreten, aber auch ein Ort des subversiven Engagements. Ziel ist es, die Jugend zu ermutigen, für ihre Anliegen einzutreten und durchaus auch widerständig aufzutreten, wo es notwendig ist.“ „Einige der auftretenden Ensembles haben einen professionellen Hintergrund, etwa das Ensemble The Culture Centre of Vilnius University aus Litauen oder PATOS aus der serbischen Donaustadt Smederevo.“ Alle erarbeiten ein eigenes Theaterstück oder eine Performance zum Thema Widerstand. „Dabei gibt es keine Vorgaben, wogegen sich dieser Widerstand richtet. Wichtig ist einzig, dass der Widerstand gewaltfrei ist und soziale Missstände aufzeigt“, so Rohm.

Kontakt und Infos unter:´www.theater-asozial.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden