Sicherheit ist Gefühlssache
URFAHR-UMGEBUNG Die Statistik zeigt es deutlich: In Urfahr-Umgebung passieren immer weniger Verbrechen. So sank die Kriminalität von 2014 auf 2015 um 6,7 Prozent. Doch das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung nimmt diesen Rückgang nicht wahr.

„Die objektive Sicherheitslage in Urfahr-Umgebung ist sicher bestens. Warum das Gefühl in der Bevölkerung ein anderes ist liegt an den Rahmenbedingungen – wie Terrorgefahren – , die nicht im Bezirk angesiedelt sind, aber die Menschen beschäftigen“, sagt Nationalratsabgeordneter Michael Hammer, der erklärt: „Man muss die wahre Situation der Bevölkerung kommunizieren, ein Ruf nach mehr Polizei im Bezirk reicht alleine sicher nicht aus.“
Positive Erfahrungen
Für Hammer ist das Projekt „Gemeinsam.sicher“ eine Möglichkeit die Situation zu verbessern. Bei dem Vorhaben soll in jeder Gemeinde ein Ansprechpartner positioniert werden. Dieser wird dann in regelmäßigen Abständen die jeweilige Polizeiinspektion über die Sicherheit in der Gemeinde informieren. Hammer: „Es bietet sich an, die Zivilschutzbeauftragten im Projekt „Gemeinsam.sicher“ als Sicherheitspartner einzubinden. Durch die Erfüllung des Zivilschutz-Anforderungsprofils und der damit verbundenen Kenntnisse im Sicherheitsbereich sind sie für diese Funktion bestens geeignet. Beim Pilotversuch im Bezirk Schärding kamen viele der Sicherheitspartner bereits aus den Reihen des Zivilschutzes. Das Projekt wurde dort äußerst positiv aufgenommen. Auch auf Bundesebene gibt es eine Kooperation zwischen dem Zivilschutzverband, dem Bundesministerium für Inneres und der Polizei.“


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05.03.2017 08:51
Sicherheit ist Gefühlsache Kriminalstatistik 2016
Das Internet-Portal von © APA 22.000 angezeigt04.03.17 21:50 Asylwerber: Kriminalität explodiert Insgesamt stieg die Zahl der Straftaten um 15.000 – viele davon begingen Asylwerber. Advertisement Die höhere Anzahl von Asylwerbern im Land hat auch zu einem Anstieg der Anzeigen gegen diese Gruppe geführt, wie Insider gegenüber ÖSTERREICH verraten. Afrikaner sorgen für 80 Prozent des Zuwachses Schon vor der morgigen Präsentation der Kriminalstatistik für das Jahr 2016 durch Innenminister Wolfgang Sobotka kann ÖSTERREICH die wichtigsten Fakten präsentieren: ??Die Gesamtzahl der Straftaten stieg im Vergleich von 2015 zu 2016 um drei Prozent oder rund 15.000 Fälle an – rund 523.000 Straftaten wurden angezeigt. ??Besonders frappant der Anstieg der Delikte, für die Asylwerber als Täter angezeigt wurden: Diese Zahl stieg um 63 Prozent, in absoluten Zahlen heißt das, dass im Vorjahr 22.000 Asylwerber für Straftaten angezeigt wurden – 2015 waren es noch unter 14.000 Fälle. ??Dramatisch hoch ist dabei, wie Insider wissen, der Anteil der afrikanischen Täter: 80 Prozent der Verdächtigen stammen aus afrikanischen Ländern, vor allem aus Marokko und Nigeria – es wurden also rund 17.600 Afrikaner angezeigt. Die häufigsten Delikte waren Raub, Diebstahl und Drogenhandel.