Erstes Elektro-Dorfmobil in OÖ startet Ende Februar

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Victoria  Preining Victoria Preining, Tips Redaktion, 14.01.2020 09:30 Uhr

ZWETTL AN DER RODL/SONNBERG/HELLMONSÖDT. Das erste e-Dorfmobil Oberösterreichs soll bereits mit Ende Feb­ruar in den teilnehmenden Gemeinden angeboten werden. Derzeit werden noch Fahrer gesucht.

Zwettl an der Rodl, Hellmonsödt und Sonnberg: In diesen drei Gemeinden soll das erste „e-Dorfmobil“ Oberösterreichs des gleichnamigen Vereins künftig – genauer gesagt ab 24. Februar – unterwegs sein. Es soll ein Mobilitätsangebot abseits von Privat-Pkws darstellen und jene Menschen unterstützen, die keinen Führerschein oder kein Fahrzeug zur Verfügung haben – also beispielsweise ältere Personen, Frauen, Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren.

Haupt- oder Nebenwohnsitz in den Gemeinden benötigt

In Anspruch genommen werden kann der ehrenamtlich geführte Fahrerdienst von Personen, die ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz in den Gemeinden Hellmonsödt, Zwettl an der Rodl oder Sonnberg oder einen konkreten Bezug zu mindestens einer der drei Gemeinden haben. Nützen können die Bewohner den Fahrdienst beispielsweise, um Geschäfte, Ärzte, Sporteinrichtungen oder Musikschulen in den drei Gemeinden zu erreichen. Auch als Heimbringerdienst vom öffentlichen Bus kann man das Dorfmobil verwenden. Kinder dürfen ab einem Alter von sechs Jahren alleine mitfahren. Nicht vorgesehen ist der Einsatz für Kranken- oder Schultransporte. Auch handle es sich dabei um keinen Taxi-Ersatz und um keinen Ersatz und keine Konkurrenz zu den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wichtige Informationen

Verfügbar wird das e-Dorfmobil von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr sein. An Feiertagen wird nicht gefahren. Vorbestellungen sind möglich: Diese werden bis eine Woche vorher unter der Nummer 0677/63623882 von den Fahrern entgegengenommen. Voraussetzung, um den Fahrdienst nützen zu können, ist die Mitgliedschaft beim Verein. Auch die Fahrer sind Mitglieder. Bei Letzteren gibt es momentan zwölf, es werden aber noch weitere gesucht. Um Mitglied zu werden, kann man sich auf der Homepage www.dorfmobil.info anmelden. Aber auch im Fahrzeug und auf den drei Gemeindeämtern liegen Beitrittsformulare auf. Sie müssen ausgefüllt vor der ersten Fahrt an den Fahrer übergeben werden. Die Mitgliedskarte wird dann ausgestellt und zugesandt. Bezahlt wird nicht bei den Fahrern, die Fahrtkosten werden durch monatliche Mitgliedsbeiträge abgedeckt. Die Preise gibt es auf der Homepage.

Die Finanzierung

Finanziert wird der Betrieb des e-Dorfmobils durch Fördermittel, regionale Sponsoren und Mitgliedsbeiträge. 50 Prozent deckt eine Förderung für Mikro-ÖV-Systeme im ländlichen Raum vom Bundesministerium für Verkehr und Technik ab. Von der Leader-Region Sterngartl-Gusental gibt es eine Startförderung. Hinzu kommen zwei kleine Vereinsförderbeiträge von den Gemeinden Zwettl und Sonnberg.

Drei Infoabende

Um die Bewohner besser über das e-Dorfmobil zu informieren, wird es drei Infoabende geben: am 29. Jänner in Zwettl, am 30. Jänner in Sonnberg und am 5. Februar in Hellmonsödt.

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