Rekordverdächtig: 63 Prozent der Mühlviertler nutzen das Auto täglich
MÜHLVIERTEL. Zu Fuß zum Arzt, mit dem Rad zum nächsten Supermarkt, mit den Öffis in die Arbeit. Für Menschen am Land sind diese Dinge oft eine große Herausforderung.

Der ÖAMTC hat sich diese Situation genauer angesehen – auch für das Mühlviertel. „In allen Regionen geht klar hervor, dass das Auto in puncto Verkehrsmittel die klare Nummer eins ist. 55 Prozent der am Land lebenden Oberösterreicher nutzen es täglich. Zu Fuß bewältigen immerhin 24 Prozent ihre Wege, mit dem Rad lediglich drei Prozent. Der öffentliche Verkehr spielt mit drei Prozent bei Bahn und drei Prozent bei Bus in der täglichen Mobilität am Land ebenfalls nur eine untergeordnete Rolle“, erläutert der Landesdirektor des ÖAMTC Oberösterreich, Harald Großauer.
Kritik an Bahninfrastruktur
Die Auswertungen für die Region Mühlviertel zeigen, dass hier noch mehr Menschen – nämlich 63 Prozent – täglich den Pkw nutzen. Es geht auch hier eindeutig hervor: Das Auto ist in puncto Verkehrsmittel die Nummer eins. Wenig überraschend ist, dass dem Stau ein besonderer Stellenwert zukommt: 14 Prozent sind im Mühlviertel mit der Zuverlässigkeit der Zielerreichung in der geplanten Zeit nicht zufrieden, währenddessen es in Österreich lediglich fünf Prozent sind. Auch die Bewertung der Bahninfrastruktur ist im Mühlviertel schlechter als im Oberösterreich-Ergebnis. So beurteilen 41 Prozent der befragten Oberösterreicher die Ausgaben für den Ausbau und Erhalt der Schienen- und Bahninfrastruktur in ihrer jeweiligen Region mit gut – in der Region Mühlviertel tun dies nur 23 Prozent. 33 Prozent bewerten die Bahninfrastruktur sogar als „überhaupt nicht gut“.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden