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GALLNEUKIRCHEN. Nachdem der Start der Gallneukirchner Topothek aufgrund der Corona-Pandemie immer wieder verschoben werden musste, fällt nun am 10. Oktober der Startschuss für das Online-Nachschlagewerk. In diesem haben Interessierte die Möglichkeit, zahlreiche, vielfältige Dokumente, die von der Geschichte der Gusenstadt zeugen, zu entdecken.

Wilhelm Schinagl und Johannes Berger. Foto: BEJO-TV
  1 / 3   Wilhelm Schinagl und Johannes Berger. Foto: BEJO-TV

Zirka 700 Dateien, darunter unterschiedlichste Dokumente, Fotos, Audiodateien und unter anderem auch 100 Filme, haben Topothekar Johannes Berger und der Obmann des Heimatvereins Gallneukirchen, Wilhelm Schinagl, in vielen Stunden Arbeit gesammelt. Und das alles mit dem Ziel, die entstehende Online-Topothek mit möglichst vielen Daten zu füttern, um so wichtige Dokumente für die Nachwelt dauerhaft zu sichern und vor allem zugänglich zu machen. Zur Verfügung gestellt bekommen haben sie das Material dabei von der Bevölkerung.

Regelmäßig aktualisiert

Mit dem Start der Online-Topothek am 10. Oktober wird die Datenbank nun in regelmäßigen, monatlichen Abständen mit jeweils 100 Einträgen aktualisiert. Der Schwerpunkt des Nachschlagewerks wird dabei auf Personen aus der Gusenstadt, die Geschichte geschrieben haben, liegen. Zu finden sein werden aber unter anderem auch die Erzählungen von Zeitzeugen ebenso wie beispielsweise Aufzeichnungen über alte Gebäude, Straßen, Viertel, längst verschwundene Bauwerke oder Denkmäler und auch noch existierende Geschäfte. Dokumente werden übrigens nach wie vor jederzeit gern angenommen (topo.gallneukirchen@gmail.com).

Rückblick auf die Entstehung

Entstanden ist die Idee, eine derartige Topothek aufzubauen, übrigens bereits 2018. Damals habe Schinagl von Seiten der Leader Region Sterngartl eine Information dazu erhalten, erzählt der Obmann im Gespräch mit Tips. Wenig später fiel auch in einer Vorstandssitzung das Wort „Topothek“.

Daraufhin folgten verschiedenste Recherchearbeiten durch Obmann Schinagl, er absolvierte zahlreiche Treffen und Telefonate mit Experten zu dem Vorhaben. Im Juni 2019 folgte dann ein wichtiger, weiterer Schritt: einGespräch mit der Gallneukirchner Bürgermeisterin Gisela Gabauer und dem Amtsleiter Franz Gstöttenmair. Auch die Zusage zur Förderung der Topothek erfolgte dabei.

Ein wichtiger Punkt sei für Schinagl rückblickend gesehen der 23. August 2019 gewesen: An jenem Tag habe sich Johannes Berger bereit erklärt, die Aufgabe des Topothekars zu übernehmen. Seit dem ging es für die beiden Schlag auf Schlag, fleißig wurden unterschiedlichste Materialien gesammelt.

Corona-Krise sorgte für Verzögerungen

Schon am 16. und am 17. April hätte die Topothek außerdem präsentiert werden sollen. Doch es kam - aufgrund der Krise - alles ganz anders und so mussten die Termine abgesagt werden. Auch die neuerlichen Versuche einer Präsentation für den 10. und den 11. Oktober mussten abgesagt werden. Doch darauf, die Topothek selbst durchstöbern zu können, müssen Interessierte nun nicht mehr lange warten: sie wird trotz allem am 10. Oktober online gehen. Sie wird dann unter der Adresse gallneukirchen.topothek.at erreichbar sein. 


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