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GALLNEUKIRCHEN. Ob beim Roten Kreuz der Stadtgemeinde, beruflich in der Finanzlandesdirektion oder im Rahmen des örtlichen Heimatvereins: Der Gallneukirchner Johann Hofstadler blickt auf ein bewegtes Leben.

Johann Hofstadler leistete viel für die Gemeinde. Foto: Hans Dumfarth
Johann Hofstadler leistete viel für die Gemeinde. Foto: Hans Dumfarth

Die Liste der Tätigkeiten, die Johann Hofstadler im Laufe der Zeit ausgeübt hat, ist lang. Beruflich gesehen arbeitete Hofstadler zunächst unter anderem bei einer Neumarkter Fleischhauerei und als Kraftfahrer im Lebensmittelgroßhandel, eher er 1964 als Hausarbeiter in der Finanzdirektion des Landes Oberösterreich anfing. Doch bei dieser Stelle sollte es nicht bleiben: Stattdessen schaffte er es über mehrere Stationen bis hin zum Kanzlei­direktor. Am 31. Jänner 2001 trat er schließlich den Ruhestand an. Zu diesem Anlass wurde ihm vom Präsidenten der Finanzlandesdirektion, Siegfried Schürer, das mit Entschließung des Bundespräsidenten verliehene Goldene Verdienstzeichen der Republik überreicht.

In der Gemeinde aktiv

Neben seinem Beruf widmete sich Hofstadler aber auch ganz besonders seiner Heimatgemeinde. Er ist nicht nur Gründungsmitglied der Rotkreuz-Ortsstelle, sondern war auch jahrelang als Ortsstellenleiter und Chronist für diese tätig. Auch politisch engagierte sich Hofstadler, der unter anderem als Gemeinderat aktiv war. Anfangs sei es für den gebürtigen Neumarkter jedoch nicht ganz einfach gewesen, Kontakt mit den Leuten zu bekommen, erinnert sich dieser. Sein erster Kontakt sei schließlich der ÖAAB gewesen, bei dem er ebenfalls ab 1965 Mitglied war.

Obmann des Heimatvereins

Eine weitere große Rolle im Leben von Hofstadler, der über die Jahre auf vielen Ebenen mit hohen Auszeichnungen, darunter auch das Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich, geehrt wurde, war der örtliche Heimatverein. Diesem trat er 1980 bei. „Von Anfang an war die aktive Mitarbeit bei allen Arbeiten des Vereins eine Selbstverständlichkeit“, erinnert sich Hofstadler, der von 1992 bis 2016 als Obmann des Vereins fungierte und zahlreiche Veranstaltungen organisierte. Wie all dies machbar gewesen sei, erklärt Hofstadler abschließend dankend: „Ohne die freiwillige Mitarbeit der Vereine und der Mitglieder des Vereinsvorstandes sowie dem Verständnis der Gattin – die ganzen Jahre hindurch – wären die gesamten Aktivitäten nicht möglich gewesen.“


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