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URFAHR-UMGEBUNG/ÖSTERREICH. Die Unwetter der vergangenen Wochen haben in Österreich und Deutschland massive Schäden hinterlassen. Viele Menschen waren von den auftretenden Wassermassen überrascht worden. Daher gilt es, vorbereitet zu sein.

Starkregen kann überall aufreten. (Foto: Roselynne/shutterstock.com)
Starkregen kann überall aufreten. (Foto: Roselynne/shutterstock.com)

Durch die enormen Wassermengen wurden Landschaften verwüstet, Häuser zerstört und Menschen verloren ihr Leben. Ein Grund dafür ist, dass Starkregen wegen seiner Plötzlichkeit sehr gefährlich ist. Solche Ereignisse und in der Folge Überschwemmungen, Überflutungen bis hin zu Hochwasser können überall auftreten, unabhängig davon, ob Bäche oder andere fließende Gewässer in der Nähe sind.

Vorsorge jedes einzelnen Bürgers ist wichtig

„Viele Menschen glauben, dass sie, weil sie in keinem Hochwassergebiet wohnen, auch von Überflutungen durch Starkregen verschont bleiben. Wie die Unwetter der letzten Wochen gezeigt haben, ist das aber falsch – Starkregen kann überall auftreten. Die Auswirkungen sind sehr drastisch“, erklärt Stefan Schipke, Bezirksleiter Urfahr Umgebung des Zivilschutzverbandes Oberösterreich. „Deswegen ist die Vorsorge jedes einzelnen Bürgers für Unwetter besonders wichtig.“ Wertvolle Tipps dazu liefert der Starkregen-Folder des OÖ Zivilschutzes, der über die Gefahren, möglichen Objektschutz und notwendige Verhaltensmaßnahmen informiert. Checklisten helfen bei der Bewusstseinsbildung für die Gefahren und die Umsetzung der Vorsorgemaßnahmen. In Deutschland wird zurzeit auch diskutiert, ob die Warnung der Bevölkerung rechtzeitig und ausreichend erfolgte.

Wichtiges Instrument: das Zivilschutz-SMS

Schipke dazu: „In Österreich gibt es drei verschiedene Zivilschutz-Sirenensignale, einfach zusammengefasst haben alle drei einen gemeinsamen wichtigen Inhalt: Höre ich ein solches Signal, heißt das, ich muss das Radio einschalten. Die Behörden informieren dann via Radio über das Geschehen und die notwendigen Verhaltensmaßnahmen. Natürlich appelliert der Zivilschutz an die Bürger auch, sich noch einmal mit der Art und Dauer der einzelnen Signale auseinanderzusetzen, denn dies gehört zur Eigenverantwortung und zum Selbstschutz. Das Katastrophenbild in Deutschland und Österreich hat gezeigt, dass jeder davon betroffen sein und das richtige Verhalten in solchen Situationen Leben retten kann. Eine wertvolle Ergänzung zur Warnung und Alarmierung ist das Zivilschutz-SMS als direkter Kommunikationskanal der Gemeinde, des Bürgermeisters, um die Bevölkerung zu informieren. „Mit dem Zivilschutz-SMS erhalten die Bürger Benachrichtigungen im Katastrophenfall. Hilfreiche Informationen und Verhaltensanweisungen werden dabei versendet. Die Nachrichten lassen sich zudem unkompliziert an Angehörige und Freunde weiterleiten. Die kostenlose Anmeldung für den Bürger ist bequem unter www.zivilschutz-ooe.at möglich. Zudem ist ein stromunabhängiges Notfallradio für jeden Haushalt unerlässlich“, erklärt Schipke.

Die beiden Unwetter-Drucksorten können unter www.zivilschutz-shop.at oder 0732/65 2436 kostenlos bestellt werden.

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