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Personalknappheit: „23 Kinder in einer Kindergarten-Gruppe sind einfach zu viel“

Victoria Preining, 03.02.2022 08:05

FELDKIRCHEN AN DER DONAU. Gerade in den vergangenen beiden Jahren der Pandemie hat sich gezeigt, was für eine zentrale Rolle Kindergärten und Krabbelstuben haben. Doch die Arbeit der Betreuerteams ist keine einfache: Erschwert wird diese durch Personalknappheit und gesetzliche Rahmenbedingungen.

Johanna Peham (Foto: David Allerstorfer)
Johanna Peham (Foto: David Allerstorfer)

Gute Bildung sowie eine optimale Betreuung sind die besten Voraussetzungen dafür, dass sich Kinder optimal entfalten können. Denn in den Krabbelstuben und Kindergärten wird nicht nur „gespielt und gebastelt“, sondern diese stellen wichtige Bildungseinrichtungen dar. Doch die Personalknappheit sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen erschweren die Arbeit in den Kinderbetreuungsstätten massiv.

„23 Kinder in einer Kindergarten-Gruppe sind einfach zu viel“, wird auch in der Aussendung von Johanna Peham, Obfrau der Kinderfreunde Feldkirchen, betont. Sie appelliert: „Damit die Kinder wirklich individuell gefördert werden können und die Pädagoginnen nicht immer an ihre absoluten Grenzen und darüber hinaus gehen müssen, braucht es einen besseren Betreuungsschlüssel.“

Mehr Vorbereitungszeit

Weiters brauche es auch mehr Vorbereitungszeiten sowie mehr Zeit für Teamgespräche. Denn all das wirke sich ebenso auf die Entfaltung der Kinder aus.

Personal gesucht

Die Probleme in puncto Personal kenne man auch bei den Kinderfreunden. Der Träger von rund 80 Kinderbildungseinrichtungen, in denen 600 Mitarbeiter täglich rund 5.000 Kinder betreuen, ist ebenfalls mit der Problematik konfrontiert, Personal zu finden. Zahlreiche Maßnahmen Gerade deswegen setzt dieser auf viele Maßnahmen, um die Arbeitsbedingungen für seine Mitarbeiter so attraktiv wie möglich zu gestalten: So würden etwa für jede Einrichtung mobile Pädagoginnen zur Verfügung stehen, die ihre Kollegen vor Ort beraten und betreuen. Das soll für Entlastung sorgen und bei komplexen Problemstellungen unterstützend wirken. In der Aussendung wird weiters betont: „Für viele Mitarbeiter ist ihr Beruf nicht nur ein Job, sondern eine Berufung. Mit ihrer Arbeit leisten sie einen wichtigen Beitrag für die Bildung unserer Kinder, den größten Schatz unserer Gesellschaft. Umso mehr ist es von Bedeutung, die Rahmenbedingungen dieser wichtigen Arbeit mit Kindern zukunftsfit zu machen.“


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