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URFAHR-UMGEBUNG. Jäger sind wie die Landwirte die wichtigsten Erhalter und Pfleger unserer Natur. Durch die nachhaltige Nutzung der gleichen Flächen sind Jagd und Landwirtschaft mit vielen Berührungspunkten eng miteinander verbunden.

  1 / 3   Jäger erfüllen im 21. Jahrhundert zahlreiche Aufgaben und arbeiten mit den Landwirten zusammen. (Foto: oberoesterreichische nachrichten/volker weihbold)

Die vielfältigen Herausforderungen der heutigen Zeit für die Natur, die unser aller Lebensgrundlage ist, können nur in gelebter Kooperation und Abstimmung zwischen Jagd, Land- und Forstwirtschaft bewältigt werden.

Dialog gewinnt an Bedeutung

So stellen heute zum Beispiel viele Grundbesitzer ökologische Ausgleichsflächen zur Förderung der Artenvielfalt zur Verfügung, auf denen gemeinsam mit der Jägerschaft lebensraumverbessernde Maßnahmen in Form von Wildäckern und Hecken für Feldhase, Rebhuhn, Kiebitz umgesetzt werden. Auch im Frühling, wenn die erste Mahd ansteht und gleichzeitig die Kinderstube der Natur zum Leben erwacht, schützen Jäger und Landwirte in enger Zusammenarbeit den Wildnachwuchs. Wie in der freien Flur stellen auch Wald und Wild eine untrennbare Einheit dar. Nicht nur im Hinblick auf den spürbaren Klimawandel, der unsere Wälder zunehmend fordert, gewinnt der Dialog auf Augenhöhe zwischen Jagd und Forstwirtschaft zunehmend an Bedeutung.

Zusammenarbeit zwischen Bauern und Jägerschaften

Peter Preuer, Obmann der Bezirksbauernkammer Urfahr-Umgebung, betont: „Landwirtschaft und Jagd sind untrennbare Partner. Sie erfüllen als Primärnutzer wichtige Aufgaben und erzeugen damit einen gesellschaftlichen Mehrwert. Die Bereitstellung von regional erzeugten Lebensmitteln, die Umwandlung in klimafitte Wälder oder der Erhalt von Biodiversität sind Ausdruck der gewissenhaften Zusammenarbeit der Bauern mit den örtlichen Jägerschaften im Bezirk.“

Nachhaltige Nutzung ist wichtiger denn je

Bezirksjägermeister Sepp Rathgeb unterstreicht: „Jagd und Landwirtschaft im Bezirk Urfahr-Umgebung gehören und halten zusammen. Unser Bezirk ist hier Vorbild. Den 1.200 Jägern ist die bewährt gute Zusammenarbeit mit den Grundbesitzern seit jeher ein wichtiges Anliegen. Beide stehen für hochwertige Lebensmittel direkt vor der Haustüre, eine ausgeglichene Wald-Wild-Balance in klimafitten Wäldern, die Förderung vielfältiger Lebensräume für heimische Wildtiere und für eine nachhaltige Nutzung unserer natürlichen Ressourcen. Das ist aus den genannten Gründen heute wichtiger denn je.“


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