Altenberg: Nur 25 Prozent der Schüler tragen Warnweste
ALTENBERG. Viele Unfälle könnten vermieden werden, wenn die Kinder für die Autofahrer besser sichtbar wären. Die Sichtbarkeit erhöht sich mit einer Warnweste von 30 auf 150 Meter. In Altenberg hofft man daher, dass mehr Kinder eine Warnweste tragen würden.

Empfehlenswert sind grundsätzlich helle Kleidung und dazu rückstrahlende Teile auf Kleidung, Schuhen und Schultaschen für die Kinder, die durch das Tragen der Warnweste auch zum Vorbild für die Eltern werden. Viele Erwachsene tragen daraufhin folgend ebenso reflektierende Bekleidung, Leuchtstreifen oder auch eine Warnweste, wenn sie bei Dämmerung oder schlechter Sicht zu Fuß unterwegs sind.
Zahl ist zu niedrig
Der OÖ Zivilschutz führt, im Sinne der Nachhaltigkeit, in den Wintermonaten auch wieder die Überprüfung der Warnwesten-Tragehäufigkeit durch. Dabei werden Zivilschutzbeauftragte stichprobenartig die Volksschulen besuchen und diejenigen Kinder belohnen, die eine Warnweste anhaben. Als Belohnung gibt es „Mein Safety-Malbuch“. Die Lehrer bzw. die Eltern sollen mit ihren Kindern die Gefahrenszenen durchsprechen. Bei der Nachhaltigkeitsüberprüfung in diesem Schuljahr wurden die ersten Klassen der Volksschule Altenberg besucht. Bei dieser Überprüfung hatten leider nur 25 Prozent der Schüler eine Warnweste an. Diese Zahl ist viel zu niedrig. Dieses Ergebnis ist somit auch ein klarer Auftrag, am Schwerpunkt „Sicherheit im Straßenverkehr“ weiterzuarbeiten.


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