Styling für die Klienten in der Diakonie in Oberneukirchen
OBERNEUKIRCHEN. In der Diakoniewerkstätte wurde für einen Tag ein Friseursalon eingerichtet. Im Rahmen eines Sozialprojektes von Schülerinnen haben die Bewohner eine neue Frisur bekommen.

Die Schülerinnen der dritte Klasse Berufsschule 1 der Friseure in Linz haben den Menschen mit besonderen Bedürfnissen in der Diakonie Oberneukirchen ein neues Haarstyling gemacht. Denn bei Menschen mit Beeinträchtigung, vor allem die mit einer Behinderung geboren wurden, ist eine große Sensibilität für akustische Wahrnehmung und Berührung ausgeprägt. Ein Besuch in einem Friseursalon mit vielen Kunden sowie Mitarbeitern und mit vielen Geräuschen kann sie daher überfordern.
Die Freude über den improvisierten Salon war groß. „Unsere Klienten haben sich und ihre Schönheit in den Vordergrund gerückt, ihr Selbstbewusstsein wurde gestärkt und der Spaß kam dabei auch nicht zu kurz“, freut sich der Leiter der Diakoniewerkstatt, Gerhard Kern, über den gelungenen Tag in der Werkstätte.
„Mit dieser Aktion sollen das Wissen und das Training unserer Schülerinnen gestärkt werden, dass sie die Herausforderung meistern, Kunden mit besonderen Bedürfnissen bestmöglich zu betreuen“, sagt die Leiterin des Projektes, Sonja Kampl. Unterstützung mit Stylingprodukten gab es von der Firma Hair Haus aus Linz.
Lob für die Idee und das soziale Engagement der jungen Menschen gab es auch von Bürgermeister Josef Rathgeb. Auch er verließ nach seinem Besuch die Diakoniewerkstätte mit einem neuen Haarschnitt.


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