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30er im Ortsgebiet - auch Gemeinden in Urfahr-Umgebung wünschen sich neue Regelung

Andreas Hamedinger, 03.08.2023 10:54

URFAHR-UMGEBUNG. Im Vorjahr passierten in Oberösterreich im Ortsgebiet im Schnitt täglich neun Verkehrsunfälle, bei denen Menschen verletzt wurden, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Die aktuelle Straßenverkehrsordnung (StVO) behindert Gemeinden und Städte, wenn sie Tempo 30 umsetzen möchten. 

30 in gewissen Zonen soll mehr Sicherheit bringen. (Foto: Weihbold)
30 in gewissen Zonen soll mehr Sicherheit bringen. (Foto: Weihbold)

Daher forden Gemeinden und Städten gemeinsam mit VCÖ und Österreichischem Städtebund eine StVO-Änderung, damit Gemeinden und Städte innerorts leichter und ohne Hürden Tempo 30 umsetzen können. Nun liegt ein Entwurf des Verkehrsministeriums vor. Der Entwurf des Verkehrsministeriums, der nun in der Bundesregierung verhandelt wird, sieht vor, weniger bürokratische Hürden für Gemeinden und Städte bei der Umsetzung von Tempo 30 vor. Zudem soll der Gemeinderat in besonders sensiblen Zonen, wie bei Kindergärten, Schulen oder Pflegeeinrichtungen eine Reduktion des Tempos eigenständig verhängen können.

Sicherheit und Lebensqualität

„Gerade für Oberösterreichs Gemeinden und Städte ist eine rasche Änderung der Straßenverkehrsordnung wichtig. In den vergangenen zwei Jahren war Oberösterreich jenes Bundesland, wo im Ortsgebiet die meisten tödlichen Verkehrsunfälle passierten. Je früher die StVO-Novelle beschlossen wird, umso besser für Sicherheit und Lebensqualität der Bevölkerung in den Gemeinden“, stellt VCÖ-Expertin Lina Mosshammer fest. Aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung fordern laut VCÖ die Gemeinden Feldkirchen, Gallneukirchen, Gramastetten, Puchenau und Steyregg die Anpassung des StVO,

 


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