Jagdkurs der Fachschule Elmberg on tour: 17 Absolventen büffeln für die "grüne" Matura
URFAHR-UMGEBUNG/LINZ. Die Faszination für Natur, Wild und Wald hat 17 Absolventen der landwirtschaftlichen Fachschule Elmberg gepackt: 16 Mädels und ein Bursch büffeln bereits eifrig für die bevorstehende Prüfung Anfang November.

Jagd bedeutet entgegen der landläufigen Meinung nicht nur, Tiere zu erlegen, sondern vor allem, die Zusammenhänge in der Natur zu verstehen, die jahreszeitlichen Abläufe kennenzulernen, bewusst zu erleben und sich selbst als einen winzigen Teil davon zu begreifen.
Jagdprüfung
Bevor es aber auf die Jagd geht, muss vieles hart erarbeitet und gelernt werden, schließlich gilt die Jagdprüfung nicht umsonst als „grüne Matura“. Was man in der freien Natur nicht so einfach beobachten kann, sind die scheuen Greifvögel und Eulen, die ein wertvoller Teil Natur sind und besonderen Schutz brauchen.
Greifvogel- und Eulenschutzstation in Linz-Ebelsberg
Und weil man kennen muss was man schützen will, besuchten die 17 Absolventen den Experten Reinhard Osterkorn in der Greifvogel- und Eulenschutzstation in Linz-Ebelsberg. Er kümmert sich seit 36 Jahren um die gefallenen Könige der Lüfte. Die Elmberger lernten bei ihm vor Ort einige der Krummschnäbel kennen und erfuhren allerhand Wissenswertes. Denn auch die Greifvögel und Eulen sind ein wichtiger Teil der Natur, die es zu erhalten und zu schützen gilt. Hier beim Naturschutzbund werden verunfallte und aus dem Nest gefallene Vögel aufgepäppelt, gesund gepflegt und wenn möglich, wieder in die Freiheit entlassen.
„Wir wünschen den angehenden Jungjägerinnen und -jägern alles Gute für die bevorstehende Prüfung und viele erfüllende Stunden in der Natur“, so Jägerin und Falknerin Elisabeth Pfann-Irrgeher.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden