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Rotes Kreuz leistete in Urfahr-Umgebung mehr als 208.600 freiwillige Stunden

Mag. Jacky Stitz, 23.03.2026 09:49

URFAHR-UMGEBUNG. Mehr als 208.600 freiwillige Stunden und zahlreiche Einsätze prägten das arbeitsreiche Jahr 2025 des Roten Kreuzes im Bezirk Urfahr-Umgebung.

Ältere oder einsame Menschen profitieren von den Angeboten der Sozialen Dienste. Freiwillige Besuchsdienst-Mitarbeiter schenken Zeit und Aufmerksamkeit – ob zu Hause oder im Tagesbetreuungszentrum Kirchschlag. (Foto: OÖRK/Asanger)

Im Bezirk Urfahr-Umgebung engagieren sich 1.563 Freiwillige und 135 berufliche Mitarbeiter beim Roten Kreuz. Sie leisten Hilfe im Rettungsdienst, in Sozialen Diensten und im Jugendrotkreuz. Insgesamt wurden 2025 mehr als  208.600 freiwillige Stunden erbracht.

„Im Roten Kreuz wirken Menschen, die anpacken, vorausdenken und gemeinsam Herausforderungen meistern“, betont Bezirksstellenleiter Paul Gruber.  

Übungen und Einsätze im Fokus

Ein Höhepunkt war die Großübung „GEMSIG25“ mit mehr als 300 Beteiligten, unter anderem in Reichenau. Ebenso blieb die 50-Jahr-Feier in Kirchschlag in Erinnerung. Während der Veranstaltung kam es zu zwei schweren Unfällen in der Nähe. Einsatzkräfte reagierten sofort. „Das Miteinander war so erlebbar. Man bekommt hautnah mit, wie die Menschen zusammenarbeiten und helfen“, so Gruber.

Im Rettungsdienst sorgen 693 Sanitäter für schnelle Hilfe. Neue Einsatzfahrzeuge und zusätzliche Ausbildungen stärken die Versorgung im Bezirk. Seit 2025 unterstützen First Responder in Reichenau, Ottenschlag und Haibach die Teams vor Ort.

Auch die Sozialen Dienste sind stark gefragt. Essen auf Rädern lieferte 83.290 Menüs an 597 Menschen. Seit Jänner 2026 werden 24 von 27 Gemeinden versorgt. „In Vorderweißenbach konnten wir Essen auf Rädern innerhalb von drei Wochen übernehmen – ohne Unterbrechung der Versorgung“, teilt der Bezirksstellenleiter mit.

Hilfe für Alltag und Zukunft

Neben der Hilfe im Alltag setzt das Rote Kreuz auf junge Menschen. 218 Kinder und Jugendliche engagieren sich im Jugendrotkreuz. „Wir brauchen Menschen, die sich engagieren – nicht nur im Roten Kreuz, sondern als Stütze unserer Gesellschaft“, so Gruber.


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