Holzwindener Straße in Steyregg bleibt weiter gesperrt
STEYREGG. Die Holzwindener Straße ist im Bereich der „Schreuringer Kurve“ bis auf Weiteres gesperrt. Nach einem Steinschlag besteht laut Stadtgemeinde weiterhin Gefahr durch Fels, Erd- und Gesteinsmaterial. Das sorgt bei Anrainern für Ärger, sie fordern nun eine dauerhafte Lösung.

Die Gemeinde ließ den Hang von Fachleuten begutachten. Ein Spezialunternehmen wurde beauftragt. Lose Felsbrocken, Erdmassen und gefährdende Bäume wurden bereits entfernt. Geplant sind nun eine Drohnenvermessung, eine geotechnische Auswertung und die Prüfung dauerhafter Sicherungsmaßnahmen. Die Straße, die seit 18. September gesperrt ist, soll erst wieder geöffnet werden, wenn keine Gefährdung mehr besteht.
Anrainer Sebastian Scherb kritisiert, dass die Probleme aus seiner Sicht schon länger bekannt seien. Er fordert neben der Hangsicherung auch eine grundlegende Sanierung der Straße. Dazu zählt für ihn auch ein Gehweg. „Wir versuchen seit Jahren, eine Sanierung der Straße zu erreichen, jedoch werden wir immer vertröstet“, sagt Scherb. Er kritisiert zudem die wiederholten Sperren und verweist auf die aus seiner Sicht schwierige, lange Umleitung auf schlechten Straßen.
Laufende Updates zur Sanierung auf Facebook und der Gemeindehomepage
Die Stadtgemeinde Steyregg nennt derzeit etwa auf ihrer Facebook-Seite und auch auf der Gemeindehomepage Umfahrungsmöglichkeiten über Hasenberg, Götzelsdorf und Plesching. Die Sperre gilt für Kraftfahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger. Sie empfiehlt im eigenen Interesse den gesperrten Bereich nicht zu befahren und auch nicht zu betretet. Hier steht: „Die Holzwindener Straße bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Die Situation ist umfangreicher als gedacht. Geologen haben festgestellt, dass sich im Hang neben brüchigem Fels auch große Mengen an lockerem Erd- und Gesteinsmaterial befinden. Eine unmittelbare Gefährdung für Verkehrsteilnehmer kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.“ Die Sperrte gilt ausnahmslos für alle und dient zum Schutz der Personen.
Anrainer Eduard G. postet dazu etwa auf Social Media: „Die Umleitungen sind eine Zumutung.“ Wolfgang K. meint dazu auch, dass der Felsen längst abgetragen gehöre: „Die Umleitung ist ein Riesenumweg.“








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