Zivildiener sind für das Rote Kreuz in Urfahr-Umgebung unverzichtbar
URFAHR-UMGEBUNG. Jedes Jahr absolvieren mehr als 670 junge Menschen ihren Zivildienst im OÖ. Roten Kreuz. Neun Monate, die Sinn machen und Zivildiener mit persönlichen Mehrwerten belohnt, die sie im Berufs- und Privatleben gewinnbringend einsetzen können.

Wer Zivildienst leistet, engagiert sich aktiv für eine solidarische Zivilgesellschaft. Jährlich entscheiden sich rund 670 junge Menschen, diesen Dienst an der Gemeinschaft im OÖ. Roten Kreuz zu absolvieren. Die jungen Männer sind hauptsächlich im Rettungsdienst tätig. In ihren Einsätzen stärken Zivildiener ihre Teamfähigkeit, übernehmen Verantwortung und erlernen einen vollwertigen Beruf. Nach einer zwei Monate dauernden Ausbildung gelten sie als vollwertige Rettungssanitäter.
Menschen werden zunehmend älter
Zivildiener sind bei einem Drittel aller Rettungseinsätze des OÖ. Roten Kreuzes dabei und unverzichtbar, um flächendeckend rasche Hilfe zu garantieren. „Menschen, die sich für andere einsetzen, sind meist auch im späteren Arbeitsleben besonders aktiv und verantwortungsbewusst“, erklärt Bezirksrettungskommandant Gerald Roth vom Roten Kreuz Urfahr-Umgebung. Die Menschen werden zunehmend älter, die Zahl junger Menschen geht sukzessive zurück. Der demografische Wandel ist auch im OÖ. Roten Kreuz angekommen. „Vor allem in den Monaten April und Juni wird es immer schwieriger, die offenen Zivildienststellen zu besetzen“, verrät der Bezirksrettungskommandant. In den Städten Linz und Wels gibt es für den April-Termin noch offene Stellen. Für den Zivildiener-Turnus im Juni warten freie Zivildiener-Stellen in den Bezirken Freistadt, Gmunden, Grieskirchen, Kirchdorf, Linz, Perg, Urfahr-Umgebung, Vöcklabruck und Wels.


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