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BEZIRK/ÖSTERREICH. Stürme, Schneedruck und Borkenkäfer – von 2017 auf 2018 sind die Schadholzmengen in den heimischen Wäldern nach Angaben des Bundesforschungszentrum für Wald um ein Drittel angestiegen. Und die Beseitigung der Schäden ist nicht ungefährlich. 

Helm, Schnittschutzhose und Schutzhandschuhe sollten selbstverständlich sein.Foto: : KFV/APA-Fotoservice/Nachtschatt

„Große Teile des österreichischen Waldes sind in Privatbesitz und werden kleinflächig bewirtschaftet. Gerade für private Waldarbeiter stellt die Aufarbeitung von Schadholz eine besondere Herausforderung dar und sorgt entsprechend auch für ein erhöhtes Unfallrisiko“, sagt Peter Mayer, Leiter des Bundesforschungszentrum für Wald, der weiters erklärt: „Ungeübte sollten die Aufarbeitung von Sturmschäden Spezialisten überlassen.“

Richtiger Schutz ist wichtig

Und wenn man selbst die Aufräumarbeiten im Wald sollten man einiges beachten, wie Othmar Thann, Direktor des KFV erläutert: „Angemessene Schutzausrüstung – von einer guten Schnittschutzhose über einen Helm bis hin zu passenden Schutzhandschuhen – ist auch in der privaten Waldarbeit unverzichtbar. Aus Gesprächen mit Unfallchirurgen wissen wir, dass schwere Schädelverletzungen in etwa der Hälfte der Fälle eine bleibende Beeinträchtigung darstellen. Derartige Unfälle können mit der richtigen Schutzausrüstung deutlich vermindert oder sogar verhindert werden.“ 


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