Kindergarten Mühle: Wiedereinzug nach Umbau

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Victoria  Preining Victoria Preining, Tips Redaktion, 22.10.2020 12:42 Uhr

GALLNEUKIRCHEN. Mit einem Eröffnungsfest im kleinen Rahmen wurde kürzlich der Einzug in die neuen Räumlichkeiten des Integrations- und Heilpädagogische Kindergarten Mühle des Diakoniewerks in Gallneukirchen gefeiert.

Ein Ausbau der Infrakstruktur in dem Kindergarten sei notwendig gewesen, um weiterhin die pflegerischen Tätigkeiten und die Begleitung der zwei bis sechs-jährigen Kinder gut bewerkstelligen zu können, heißt es von Seiten des Diakoniewerks. Nun sind die 23 Kinder, davon zwölf mit Behinderung, gemeinsam mit ihren Pädagogen und Betreuern in die modernisierten Räumlichkeiten eingezogen.

Mehr Raum für individuelle Entfaltung

Die Kinder, die im Kindergarten Mühle begleitet werden, bringen teilweise sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit. Um sie in ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen optimal betreuen und fördern zu können, war man bei der Renovierung darauf bedacht, eine anregende Umgebung zu schaffen. Dies sollte ermöglichen, dass die Kinder entsprechend ihres Lernpotenzials und ihres Entwicklungstempos begleitet werden können. Jedes Kind soll so die Unterstützung bekommen, die es braucht.

Neben dem größeren Platzangebot ist vor allem die offene Raumgestaltung einer der größten Pluspunkte des Neubaus. Durch eine Verbindungstür können die Kinder die Fläche beider Gruppen nutzen - Inklusion und gruppenübergreifendes Arbeiten soll dadurch stärker erlebbar werden.

Ein Schwerpunkt des Kindergartens liegt in der Wahrnehmungsförderung, dies ist für Kinder mit und ohne Behinderung wichtig, um sich bestmöglich entwickeln zu können. Dafür soll der neue Bewegungsraum das optimale Umfeld bieten. Er lädt zum Ausprobieren, Klettern und Turnen ein. Die besondere Ausstattung mit einer Therapieschaukel oder einer Rollenrutsche ermöglicht vielfältige Wahrnehmungserfahrungen.Spezielle Bereiche wie ein „Bällebad“ oder eine „Dunkelhöhle“ mit bunten Lichtreizen sollen für viele verschiedene Sinneseindrücke und Entspannung sorgen.

„Wir freuen uns über die geschaffene Atmosphäre, damit können wir allen uns anvertrauten Kindern eine angenehme und anregende Zeit in unserem Kindergarten ermöglichen. Wir haben zusätzliche Möglichkeiten in der Begleitung gewonnen und können Kinder mit einem speziellen Förderbedarf oder mit besonderen motorischen Bedürfnissen besser begleiten“, sagt die Leiterin des Integrations- und Heilpädagogischen Kindergarten Mühle, Daniela Weberndorfer. „Besonders dankbar sind wir über die adaptiere Sanitäreinrichtung. Durch das vergrößerte Pflegebad können wir alltägliche Hygienetätigkeiten gemeinsam mit den Kindern auf spielerische Art erlern- und erlebbar machen.“

 Gemeinsames Kochen

Ein weiteres Highlight ist außerdem die neu gestaltete Gemeinschaftsküche. Sie lädt zum gemeinsamen Kochen und Backen ein. Eine Spielwand fördert die Kinder zur interaktiven Nutzung und motiviert das kreative Potenzial auszuschöpfen. „Der Umbau und die Erweiterung machen den Kindergarten Mühle am bestehenden Standort zu einem langfristig gut nutzbaren Kindergarten nach den aktuellen Standards. Ich wünsche allen Kindern viel Spaß im Kindergarten, viele spannende Erfahrungen und eine gute Zeit im Kindergarten Mühle“, sagt Gerhard Breitenberger, Geschäftsführer Diakoniewerk Oberösterreich.

Eröffnungsfest im Garten

Bei einem Eröffnungsfest im Garten wurde der renovierte Kindergarten nun unter der Teilnahme von Landtagsabgeordneten Josef Rathgeb, Bürgermeisterin Gisela Gabauer und Bürgermeister Herbert Fürst gebührend gefeiert. Ebenfalls mit dabei: Pfarrer Klaus Dopler und Martin Brüggenwerth, Seelsorger im Diakoniewerk, die ihren Segen aussprachen. Nicht nur die Kinder, die ihre Lieblingsbereiche selber vorstellen konnten und das Fest musikalisch gestalteten, zeigten sich begeistert von ihrem neuen Kindergarten, sondern auch Landtagsabgeordneter Rathgeb ist mit der Umsetzung zufrieden: „Wir freuen uns, dass die Kinder nun eine so moderne Räumlichkeit zur Verfügung haben, die allen Bedürfnissen gerecht wird und in der sie genügend Lern- und soziale Erfahrungen sammeln können.“

 

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