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BAD LEONFELDEN. Ob Demenz diagnostiziert ist oder nicht: Das Zusammenleben und die Kommunikation gestalten sich im Alter zunehmend schwieriger. Die Caritas-Servicestelle für pflegende Angehörige lädt zu einem zweiteiligen Kurs für Angehörige von Menschen mit Demenz ein.

Demenz-Expertin Petra Pömer (Foto: Gabriele Lackner-Strauss)
Demenz-Expertin Petra Pömer (Foto: Gabriele Lackner-Strauss)

Eine Person vergisst Namen, Vereinbarungen oder alltägliche Dinge. Vielleicht gibt es zudem unbegründete Schuldzuweisungen. Was tun, wenn das Verhalten der Person nicht mehr nachvollziehbar ist? Beim zweiteiligen P.A.U.L.A.-Kurs (Pflegende Angehörige: Unterstützen – Lernen – Austauschen) vermittelt Demenz-Expertin Petra Pömer die Hintergründe zur Erkrankung, zeigt Kommunikationsmöglichkeiten auf und gibt Anregungen für die jeweilige konkrete Situation. „Im Umgang mit Menschen mit Demenz geraten Betreuende immer wieder an ihre persönlichen Belastungsgrenzen. Ziel ist, dass durch das vermittelte Wissen bei Betroffenen als auch bei Pflegenden der Stress reduziert wird“, erklärt Sonja Zauner, Caritas-Mitarbeiterin von der Servicestelle Pflegende Angehörige. Durch den Zeitabstand zwischen den einzelnen Treffen kann Gelerntes und Erfahrenes in der Praxis erprobt werden. Die Kursgebühr beträgt 95 Euro; unter bestimmten Voraussetzungen kann diese Gebühr rückerstattet werden. Nähere Infos zu den ‚Zuwendungen für Kosten für Pflegekurse‘ auf www.pflegeinfo-ooe.at oder bei der Pflegehotline 051 775 775. Die Kurse finden an zwei Samstagen am 16. September und am 14. Oktober von 9 bis 13 Uhr im Leo Kultur in Bad Leonfelden statt. Information: www.caritas-ooe.at/pang


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