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Bergrennen Landshaag: neuer Asphalt, neuer Streckenrekord?

Online Redaktion, 31.03.2026 19:42

FELDKIRCHEN/ ST. MARTIN. Wenn am 11. und 12. April die Motoren zwischen Landshaag und St. Martin aufheulen, verwandelt sich die Region wieder in das europäische Zentrum des Motorrad-Bergrennsports. Mit rund 300 Startern, einem neuen Streckenrekord im Visier und einem Rekord-Damenfeld verspricht das Rennen des MSC Rottenegg ein Spektakel der Extraklasse.

Foto: Manfred Binder
Foto: Manfred Binder

Seit den 80er-Jahren ist das Bergrennen in Landshaag Kult. Die Strecke gilt als die „coolste und schnellste Bergrennstrecke Europas“ – und das aus gutem Grund: Mit einer Länge von 3.620 Metern und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 190 km/h fordert sie Fahrern und Maschinen alles ab.

Dieses Jahr dürfen sich die Teilnehmer auf ein besonderes Upgrade freuen: Ein neues Asphaltband von der Startlinie bis zur Ortsausfahrt sorgt für eine noch bessere Linie und macht Schluss mit den alten Spurrillen.

Die Favoriten: Wer knackt den Rekord von David Datzer?

Die alles entscheidende Frage des Wochenendes: Kann jemand die Bestmarke von David Datzer knacken, der auch heuer wieder am Start stehen wird? Der Niederbayer setzte 2025 mit einer Fabelzeit von 1:08.795 neue Maßstäbe. Doch die Konkurrenz ist hungrig:

Thomas Altendorfer

Der Lokalmatador aus dem Mühlviertel brennt auf sein Heimrennen, bevor er dieses Jahr beim legendären Manx Grand Prix auf der Isle of Man startet.

Thomas Altenhuber

Der Salzburger Sieger von 2024 weiß genau, wie man in Landshaag ganz oben steht

Markus Mitterbauer & Manuel Schleindlhuber

Beide verfügen über enorme Streckenkenntnis und könnten durch ihre Doppelstarts in den Klassen Superstock 1000 und Superbike wertvolle Testkilometer sammeln.

Besonders spannend: Der Wirt in Pesenbach (das Vereinsgasthaus des MSC Rottenegg) spendiert auch heuer wieder insgesamt 1.000 Euro Preisgeld für die drei Tagesschnellsten!

Frauenpower und Fan-Nähe

Ein historisches Highlight erwartet die Fans bei den Damen: Mit sieben Starterinnen verzeichnet Landshaag 2026 ein Rekordfeld. Da die Mühlviertlerin Svenja Wurm verletzungsbedingt leider passen muss, ist das Rennen um den Ehrenpreis der „Schnellsten Dame“ völlig offen.

Was Landshaag aber wirklich einzigartig macht, ist die Atmosphäre. Das kompakte Fahrerlager und die kurzen Wege machen Motorsport „zum Anfassen“ möglich. Ein absoluter Höhepunkt für die Fans ist die Rückführung der Fahrer, bei der die Zuschauer bis an den Streckenrand dürfen, um ihre Helden hautnah zu feiern.

Der Zeitplan für das Rennwochenende

Samstag, 11. April 2026: Training von 12:00 bis 17:00 Uhr

Sonntag, 12. April 2026: Training von 08:30 bis 11:00 Uhr

Rennstart ab 12:00 Uhr (2 Rennläufe am Nachmittag)

Showprogramm

Das Motorradbergrennen Landshaag – St. Martin bietet nicht nur spannende Rennen, sondern auch ein cooles Showprogramm, das die Zuschauer begeistern wird. Ein besonderes Highlight sind die beeindruckenden Rennboliden aus dem Autobergsport, die ebenfalls auf der 3.620 Meter langen Strecke zu Promotionzwecken für das Int. NOBLEND Autobergrennen Esthofen – St. Agatha zu sehen sein werden, welches heuer von 26. bis 27. September über die Bühne gehen wird.


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