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Motorsportspektakel in Landshaag: Bergrennen vor rekordverdächtiger Kulisse

Online Redaktion, 12.04.2026 20:20

FELDKIRCHEN/ ST. MARTIN. Thomas Altenhuber hat sich vor eindrucksvoller Kulisse beim Bergrennen in Landshaag zum zweiten Mal den Gesamtsieg geholt. Auf den Plätzen zwei und drei: Markus Mitterbauer und Salvatore Sallustro.

Flower Ceremony (Foto: Sportmediapics)
  1 / 2   Flower Ceremony (Foto: Sportmediapics)

Pünktlich um 8.30 Uhr wurde der dritte Trainingslauf gestartet. Aufgrund des leichten Regens am Morgen und der dadurch im Vergleich zum Samstag schwierigeren Streckenbedingungen verzichteten jedoch einige Teilnehmer auf einen weiteren Start.

Die Wetterprognosen für die beiden Rennläufe versprachen Sonne – und sie sollten recht behalten. Nach der traditionellen Eröffnungszeremonie hieß es um Punkt 12 Uhr wieder: „Wir starten!“ und der erste von zwei Rennläufen wurde freigegeben.

Dicht gefüllte Zuschauerzonen

Was dieses Rennwochenende jedoch ganz besonders geprägt hat, war die schlichtweg unglaubliche Zuschauerkulisse: Schon in den frühen Stunden strömten Menschenmassen entlang der gesamten Strecke und sicherten sich die besten Plätze. Die Hänge waren dicht gefüllt, die Stimmung durchgehend begeistert und mitreißend. 

Die enorme Besucheranzahl stellte auch organisatorisch eine Herausforderung dar. Die Parkflächen waren rasch ausgelastet, doch die FF Landshaag meisterte die Situation wie gewohnt souverän. Nach ersten Einschätzungen ist es sehr gut möglich, dass der Besucherrekord aus dem Vorjahr erneut übertroffen werden konnte.

Besonderes Augenmerk lag auf den drei schnellsten Fahrern aus dem Training: Thomas Altenhuber (276), Markus Mitterbauer (272) und Emanuel Reisinger (191). Vor allem Reisinger stach dabei hervor, da er mit seiner Yamaha in der 600er-Klasse den beiden Fahrern aus der Superbike-Klasse in nichts nachstand.

Große Aufmerksamkeit galt auch dem Vorjahressieger David Datzer (283/338), der jedoch aufgrund seines technisch unterlegenen Motorrads diesmal nicht ganz an die Spitze heranfahren konnte.

Aufbauen und rennfahren

Erfreulich war auch die starke Leistung der clubeigenen Fahrer des MSC Rottenegg: Thomas Altendorfer (236), der heuer erstmals bei der berühmt-berüchtigten Isle of Man an den Start gehen wird, sowie Mario Gastinger (154) und Stefan Gastinger (156). Alle drei waren nicht nur auf der Strecke schnell unterwegs, sondern auch maßgeblich am Aufbau der Rennstrecke beteiligt.

Spannend verlief auch die Damenwertung mit insgesamt sieben Starterinnen. Besonders hervorzuheben ist hier die Tschechin Kristyna Jakesch, die von Beginn an ein hohes Tempo vorgab und sich schließlich die Trophäe für die schnellste Damenlaufzeit bei der Flower Ceremony sichern konnte.

Beide Rennläufe verliefen ohne größere Zwischenfälle, sodass ein rundum gelungenes Bergrennwochenende mit der beliebten Flower Ceremony seinen Abschluss fand.

Die Tagesbestzeit (schnellste Laufzeit) ging an:

  • Altenhuber Thomas (276) 1:11.339
  • Mitterbauer Markus (272) 1:11.704
  • Sallustro Salvatore (246) 1:12.203

Der Streckenrekord von David Datzer aus dem Jahr 2025 blieb unangetastet, womit das ausgelobte Extrapreisgeld auch heuer beim MSC Rottenegg verbleibt.

 


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