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Waldingerin (37) schafft reitend den Sprung in Österreichs Aufbaukader

Mag. Jacky Stitz, 19.05.2026 07:05

WALDING. Mit ihrer Vollblutaraber-Stute „Da Jewel of Kismet“ gelingt Nicole Reitermayr aus Walding nach ihrer Rückkehr in den Pferdesport der Aufstieg bis in die höchste Klasse. Sie hat sich der Disziplin Working Equitation verschrieben. Heuer wurde sie in den Aufbaukader aufgenommen.

Working Equitation: Nicole Reitermayr auf Erfolgskurs (Foto: privat)
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Mit Leidenschaft und Erfolgen macht Nicole Reitermayr aus Walding derzeit im Pferdesport auf sich aufmerksam. Aufgewachsen im familiären Reitstall, erlebte sie schon früh die besondere Verbindung zwischen Mensch und Pferd. Erste Turniererfahrungen im Westernreitsport sammelte sie bereits mit zwölf Jahren.

Lange Zeit kehrte sie dem Turniersport den Rücken. 2023 entdeckte die 37-Jährige ihre Leidenschaft für den Wettkampfsport neu – diesmal in der Disziplin Working Equitation. Gleich bei ihrem ersten Turnier in Stadl-Paura überzeugte sie mit einer top Leistung.

Working Equitation ist eine vielseitige Reitsportdisziplin, die aus den traditionellen Arbeitsreitweisen Südeuropas entstanden ist. Sie kombiniert Dressurarbeit, Trailparcours und – je nach Niveau – auch Rinderarbeit, die in Österreich jedoch nicht durchgeführt wird. Ziel ist es, ein gut ausgebildetes, vielseitiges und fein abgestimmtes Pferd zu präsentieren.

2024 erreichte Reitermayr mit ihrer Vollblutaraber-Stute Julie den Aufstieg in die Masterclass, die höchste Klasse der Working Equitation. Bei den Staatsmeisterschaften der Vollblutaraber gewann sie mehrere Medaillen. Ihr Nachwuchspferd Doncel Yet holte zudem den Landesmeistertitel in der Working Equitation.

2025 gewann sie mit ihrer Stute den Titel „Österreichischer Meister Classic Pleasure“ und absolvierte ihren ersten internationalen Turnierstart.

In den Aufbaukader aufgenommen

Der Aufbaukader Working Equitation des Österreichischen Pferdesportverbandes umfasst die Leistungssportler dieser Sparte und bildet die erste Stufe im Kadersystem. Ziel ist es, Nachwuchs- und Entwicklungssportler gezielt zu fördern und auf höhere Leistungsniveaus vorzubereiten. Der Aufbaukader gilt damit als Grundlage für einen späteren Aufstieg in den B- beziehungsweise A-Kader.

2026 folgte für Nicole Reitermayr die Berufung in diesen Aufbaukader – ein weiterer Meilenstein ihrer Entwicklung. Durch Trainingsarbeit, professionelle Betreuung und gezielte Förderung stellt der Kader einen wichtigen Schritt im österreichischen Leistungssport der Working Equitation dar.

Selbstständige Reitlehrerin in ganz Österreich

Seit 2025 arbeitet Reitermayr zudem als selbstständige Reitlehrerin. Sie begleitet Pferd-Reiter-Paare in ihrer Ausbildung, leitet als Lehrwartin für Working Equitation Trainingskurse und ist als mobile Reitlehrerin in ganz Österreich unterwegs.

Ergänzend beschäftigt sie sich mit Magnetfeldanwendungen und bildet sich in Pferdephysiotherapie sowie Osteopathie weiter, um das Wohl der Tiere umfassend zu unterstützen.

Für die Reiterin steht dabei stets das Vertrauen zwischen Mensch und Pferd im Mittelpunkt. „Es geht nicht nur um sportliche Erfolge, sondern um feine Kommunikation, gegenseitiges Verständnis und das gemeinsame Wachsen“, sagt sie.

Mehr Infos zur Disziplin: https://www.working-equitation.at/

Mehr Details zu Reitermayr auf Instagram: https://www.instagram.com/3_n.i.c_3/


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