Anschober: „Wer vor der Abreise die Jause einkauft, fährt günstiger“
BEZIRK URFAHR-UMGEBUNG/OBERÖSTERREICH. Die Preisaufsicht des Landes Oberösterreich führte im Auftrag von Konsumentenschutz-Landesrat Rudi Anschober im Juni Preiserhebungen auf den oberösterreichischen Autobahnraststationen durch.

Die Preisauszeichnung war grundsätzlich in allen überprüften Betrieben in Ordnung. Was die Höhe der Preise betrifft, mussten jedoch etliche gravierende Unterschiede zwischen den Autobahnraststätten festgestellt werden.
Preisunterschiede
Getestet wurde jeweils ein Warenkorb von kleineren Speisen und Getränken wie zum Beispiel eine Portion Spaghetti Bolognese oder ein Paar Frankfurter in Autobahnrestaurants, wo Preisunterschiede zwischen 25 und 30 Prozent festgestellt wurden. Die Preisspanne bei einem großen Salat vom Buffet liegt bei 7,90 Euro bis 14,70 Euro. Besonders bei Getränken lohnt sich ein näherer Blick auf den Preis. Bei einem halben Liter Jugendgetränk liegt die Preisspanne zwischen 2,60 Euro und 5 Euro. Einen Verlängerten bekommt man um günstige 2,70 Euro oder auch um teure 4,35 Euro. Zusätzlich wurden in den Tankstellenshops die Preise für eine Jause, wie zum Beispiel Käse- und Wurstsemmel oder Äpfel erhoben. Auffällig war der Preisunterschied für einen Apfel, den man um 0,60 Euro, aber auch um 1,20 Euro kaufen konnte.
Landesrat Rudi Anschober äußert sich dazu: „Wer vor der Abreise die Jause einkauft, fährt mit Sicherheit günstiger. Wer vorausplant, kann außerdem vom größeren Angebot des Lebensmittelhandels profitieren und zu Produkten greifen, die regional und bekömmlicher als Limonade oder Kekse sind.“


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