Jungunternehmerpreis für Lukas Pastl

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Mag. Michaela Maurer Online Redaktion, 28.05.2018 14:21 Uhr

LICHTENBERG. „It“s up to you!„ – unter diesem Motto hat die Junge Wirtschaft neun junge, erfolgreiche Gründer beziehungsweise Übernehmer mit dem OÖ. Jungunternehmerpreis ausgezeichnet. Der Lichtenberger Lukas Pastl (surgebright GmbH) erhielt den ersten Preis in der Kategorie “Raketenstarter„. 

Das medizinische Unternehmen „surgebright“ wurde im Jänner 2016 gegründet und ist eine zertifizierte oberösterreichische Gewebebank. „surgebright“ will Patienten weltweit die beste Versorgung in der Knochenchirurgie bieten. „Transplantate aus menschlichem Spenderknochen sind in der Lage, diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden“, heißt es in der Firmenbeschreibung.

„Heilt rückstandslos ein“ 

„Für die Behandlung von Knochenbrüchen sind seit Jahrzehnten Metallschrauben und Platten im Einsatz. Diese müssen oft wieder entfernt werden, da sie als Fremdkörper im Knochen störend wirken. Dadurch entstehen neue Defekte. Zusätzlich bestehen die Gefahr einer Infektion und das Risiko, dass sich die Knochenteile überhaupt nicht verbinden. Die von “surgebright„ entwickelte Knochenschraube “Shark Screw„ aus sterilisierten humanen Spenderknochen schmiegt sich dem Knochengewebe an und heilt ohne Weichteilreizungen rückstandslos ein.“

Lukas Pastl leitet Unternehmen mit Vater 

Pastl, der das Unternehmen mit seinem Vater leitet, erklärt: „Der Patient benötigt dabei keine zweite Operation, denn der Körper erkennt und akzeptiert die arteigene Knochenmatrix und baut sie so um, dass die Schraube zirka ein Jahr nach der Operation im Röntgen nicht mehr sichtbar ist. So werden den Patienten Leid und Schmerz sowie dem Gesundheitssystem eine zweite Operation inklusive Nachbehandlung und Krankenstand erspart.“ Die Technologie gewann neben dem Phönix Business Award 2017 den Patentstaatspreis in Silber und wird von vielen Fördereinrichtungen (Tech2b, FFG, AWS, UBG, KGG) unterstützt. Mittlerweile versorgt surgebright 27 österreichische Kliniken und steht kurz vor dem Rollout in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Für die weitere Internationalisierung wurde im Jänner 2018 ein Pilotprojekt mit Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten gestartet.

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