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ALTENBERG. Ulrike Rabmer-Koller wurde vor kurzem durch den Botschafter des Königreichs Belgien, S.E Ghislain D´hoop, zur Honorarkonsulin des Königreichs Belgien ernannt.

 (Foto: Land OÖ/Max Mayrhofer)
(Foto: Land OÖ/Max Mayrhofer)

Um den gegenseitigen Austausch zwischen Oberösterreich und Belgien weiter auszubauen, wurde die Geschäftsführerin der Rabmer Gruppe aus Altenberg, Ulrike-Rabmer Koller, Anfang Oktober zur belgischen Honorarkonsulin für Oberösterreich ernannt. Die offizielle Angelobung wurde dabei durch den Botschafter des Königreich Belgiens, S.E Ghislain D´hoop vorgenommen. Diese erfolgte aufgrund der aktuellen Situation nur in einem kleinen Kreis.

Danach wurden mehrere Antrittsbesuche, unter anderem bei Landeshauptmann Thomas Stelzer, bei Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, WKOÖ-Vizepräsidentin Angelika Sery-Froschauer, dem Linzer Bürgermeister Klaus Luger und beim Bürgermeister von Altenberg und Nationalratsabgeordneten, Michael Hammer, absolviert.

Zu den Schwerpunktthemen gehörten an diesem Tag unter anderem der Ausbau wirtschaftlicher und kultureller Beziehungen, der Brexit samt seinen Auswirkungen sowie die aktuelle Situation betreffend Covid-19 in beiden Ländern.

Guter Ruf

Was den Ruf österreichischer Firmen in Belgien betrifft, so sei dieses ein sehr guter: Mehr als 2.500 Firmen würden regelmäßig nach Belgien exportieren. Mehr als 100 österreichische Unternehmen besitzen auch eine Niederlassung vor Ort, 20 davon mit oberösterreichischen Wurzeln. „Heimische Firmen genießen einen ausgezeichneten Ruf in Belgien. Die hohe Kaufkraft und die Affinität zu Österreich, welche mit Qualität und Verlässlichkeit assoziiert wird, bieten eine ideale Ausgangsbasis für den Außenhandel mit Belgien. Besonders in den Bereichen Nahrungsmittel und Getränke, erneuerbare Energien/energieeffizientes Bauen, Mobilität sowie Gesundheit und Medizintechnik bieten sich ausgezeichnete Möglichkeiten, die es gemeinsam zu nutzen gilt“, sagt Rabmer-Koller.

Letztere zählt zu ihren Vorhaben als neue belgische Honorarkonsulin folgende Punkte: „Gerade jetzt in Zeiten von COVID ist es für exportorientierte Länder wichtig, internationale Netzwerke zu auszubauen. Ich werde mich bemühen, entsprechende Kontakte zwischen Oberösterreich und Belgien zu intensivieren.“


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