Alternative Wohnformen: Gemeinde übernimmt Ausfallsrisiko
FELDKIRCHEN. Seit etwa einem Jahr wird im SHV Verbandsvorstand über das Thema „Übernahme des Leerstandsrisikos für die alternativen Wohnformen“ ohne Ergebnis diskutiert. Nun sind die Gemeindevertreter aus Feldkirchen aktiv geworden.

Dass es bei der Diskussion bisher kein Ergebnis gegeben habe, hat Auswirkungen: Denn der Baubeginn für das Altenheim und die „alternativen Wohnformen – Wohnungen“, welche eine Alternative zu den früheren betreubaren Wohnungen darstellen sollen, würde dadurch ebenfalls nicht vom Fleck kommen. „Als roter Bürgermeister der Standortgemeinde kommt in mir schön langsam die Vermutung auf, dass andere als sachliche Gründe maßgeblich für die Verzögerung sind“, so Bürgermeister Franz Allerstorfer.
Antrag von FPÖ und SPÖ angenommen
Damit der Sozialhilfeverband der Errichtung der 14 Wohnungen im geplanten Alten- und Pflegeheim Feldkirchen zustimmen könne, habe der Gemeinderat nun dem Antrag von Otto Eichler (FPÖ) und Bürgermeister Franz Allerstorfer (SPÖ) auf Übernahme des Leerstandsrisikos für die ersten sechs Monate ab Inbetriebnahme einstimmig zugestimmt. „Die geplanten Wohnungen, für Menschen die in der Regel 65 Jahre oder älter sind und einen Betreuungs- und Pflegebedarf in sozialer, psychischer oder physischer Hinsicht haben, sind dringend notwendig. Sie sollten schon jetzt zur Verfügung stehen. Mit unserem Beschluss im Gemeinderat wollen wir dem Sozialhilfeverband ‚unter die Arme greifen‘ und ihm die dringende Zustimmung zur Errichtung erleichtern“, so Eichler. August Pernsteiner aus Lacken habe sich weiters bereiterklärt, das damit verbundene wirtschaftliche Risiko in der Höhe von maximal 42.000 Euro für die Gemeinde zu übernehmen.


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