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URFAHR-UMGEBUNG/OBERÖSTERREICH. Seit dem 1. Februar 2018 müssen alle Eltern eine Kindergartengebühr zahlen, wenn sie ihre Kinder auch am Nachmittag ab 13 Uhr im Kindergarten lassen.

Carin Stangl (Mitte) und ihre Kolleginnen bleiben dabei: Einführung einer kostenfreien, ganztägigen und ganzjährigen Kinderbetreuung in ganz Oberösterreich. (Foto: SPÖ)

„Die Zeit im Kindergarten ist der Grundstein für eine gesunde Zukunft. Sie gilt folglich als die wichtigste Entwicklungsphase im Leben – jene, die die künftigen Erwachsenen prägt und somit auch die Gesellschaft von morgen“, so Doris Kremeier, stellvertretende Bezirksfrauenvorsitzende der SPÖ Urfahr Umgebung, die erklärt: „Nicht zuletzt ist die Situation aufgrund der Corona-Maßnahmen heikel, denn Mütter werden noch mehr vom Arbeitsmarkt gedrängt und Kinder vermissen pädagogische Betreuung und soziale Kontakte.“

Ein Zeichen wurde gesetzt

Die SPÖ Frauen Oberösterreich, die Kinderfreunde Oberösterreich, die Junge Generation Oberösterreich und die Sozialistische Jugend Oberösterreich versammelten sich daher vor dem Landhaus, um ein Zeichen gegen die im Jahr 2018 eingeführte Kindergarten-Nachmittagsgebühr zu setzen. „Glaubt denn wirklich jemand, dass abgehetzte Eltern gute Eltern sein können? Wir sollten Familien unterstützen, anstatt Ihnen zusätzliche Belastungen aufzubürden, gerade jetzt, gerade heute“, sagt Carin Stangl, Frauenvorsitzende aus Feldkirchen.


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