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Steigende Lebenskosten: Immer mehr Familien in Feldkirchen nehmen Krabbelstube in Anspruch

Andreas Hamedinger, 15.02.2023 09:25

FELDKIRCHEN. Bürgermeister David Allerstorfer: „Die steigende Nachfrage, die knappen Gemeindebudgets und vor allem der Personalmangel stellen uns im Kinder-Bildungsbereich vor große Herausforderungen.“

Bürgermeister David Allerstorfer, Elisa Hummer (Elementarpädagogin, Krabbelstube) und Julia Pfeifer (Elementarpädagogin, Kindergarten) wünschen sich bessere Rahmenbedingungen für die Kinderbetreuung. (Foto: Allerstorfer)

„Die Zahlen zeigen uns, dass wir rasch handeln müssen. Mit Stichtag 5. Jänner waren rund 280 Stellen in Oberösterreich offen. Jeder der sich im Kreis der Pädagogen umhört, weiß, dass sich die Personalsituation in den nächsten Jahren weiter verschärfen wird, denn es gehen mehr in Pension, als nachkommen. Das System ist jetzt schon überhitzt. Unsere Kinder brauchen Pädagogen, die ausreichend Zeit für sie haben“, erklärt Allerstorfer.

Zahlen müssen die Gemeinden

Der wachsende Bedarf in der Kinderbildung wird laut Bürgermeister durch Prognosen bestätigt: Hat der Bezirk Urfahr-Umgebung heute Bedarf für 620 Krabbelstubenplätze so sind es laut Prognose im Jahr 2027 bereits 704. „Um das zusätzlich nötige Personal zu gewinnen, werden mit ersten März die Gehälter für Pädagogen und Assistenten um 250 beziehungsweise 150 Euro pro Monat zusätzlich erhöht. Zahlen müssen das allerdings die Gemeinden, die ohnehin durch die Teuerung stark unter Druck gekommen sind“, sagt Allerstorfer,


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