SPÖ Urfahr Umgebung fordert: Medizinische Versorgung für alle sicherstellen
URFAHR-UMGEBUNG. Der diesjährige Weltgesundheitstag am 7. April stand unter dem Motto „Gesundheit für alle“. Dies nahm die SPÖ Urfahr Umgebung zum Anlass, um näher nachzufragen, wie es um die medizinische Versorgung im Bezirk steht.

Elisabeth Neulinger, Vorsitzende des Pensionistenverbands Urfahr Umgebung: „Das Angebot an medizinischen und therapeutischen Einrichtungen wird als durchaus breit empfunden, es wird jedoch zum Land hinaus regional immer dünner. Mit ihrem Allgemeinmediziner sind die meisten sehr zufrieden, hier werden oft lange Wartezeiten in den Ordinationen und wenig Zeit für die Anamnesegespräche erwähnt. Als besonders belastend wurden überall die langen Wartezeiten auf Facharzt- und Operationstermine beschrieben.“ Alois Stöger, Vorsitzender der SPÖ Urfahr Umgebung: „Wir fordern, dass alle Menschen gleichwertigen Zugang zu unseren Gesundheitsleistungen haben, dieser darf nicht vom Wohnort oder den finanziellen Möglichkeiten abhängen.“
Unrealistische Vorgaben
Aus Sicht von David Allerstorfer, Bürgermeister in Feldkirchen bräuchte es praxistauglichere Vorgaben zur Umsetzung von Primärversorgungseinheiten (PVE). Allerstorfer: „PVEs sind eine gute Möglichkeit, um die gesundheitliche Versorgung am Land zeitgemäß zu gestalten. Wir versuchen auch in Feldkirchen seit Jahren ein PVE umzusetzen, scheitern aber an den unrealistischen Vorgaben. Für bestehende Ärzte ist es nicht attraktiv. Ich bin froh, dass in unserer Gemeinde die hausärztliche Versorgung so gut und vorbildlich funktioniert, da macht es auch keinen Sinn eine bestehende gut funktionierende Praxis aufzulösen.“


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