Hohe Inflation, steigende Auflagen und mangelnde Rechtssicherheit bereiten Mühlviertler Bauern Sorgen
URFAHR-UMGEBUNG/LINZ. Über die aktuellen agrarpolitischen Herausforderungen wurde mit der Führung der Landwirtschaftskammer OÖ zur Diskussionsveranstaltung in die HBLA Elmberg, Linz-Urfahr, geladen. Rund 80 Bauern folgten der Einladung zum Infoabend. Klar wurde dabei, dass sich die regionalen Landwirte Sorgen um die hohe Inflation, die steigenden Auflagen und die mangelnde Rechtssicherheit in puncto Stallbau machen.

Die Landwirtschaftskammer Oberösterreich lud zum Gesprächs- und Infoabend unter dem Motto „Kammerführung im Dialog“ ein, um bei einer Reihe an zahlreichen politischen Vorhaben auf Landes-, Bundes-, und EU-Ebene mitzuwirken. Gleichzeitig bot die Veranstaltung eine Gelegenheit sich über aktuelle Themen und agrarpolitische Schwerpunkte zu informieren und persönliche Anliegen vorzubringen.
Seitens der Landwirtschaftskammer OÖ standen dabei Landwirtschaftskammer OÖ-Präsident Franz Waldenberger, Bezirksbäuerin Johanna Haider, Bezirksbauernkammer-Vizeobmann Alois Pirklbauer, Landwirtschaftskammer OÖ-Direktor Karl Dietachmair Rede und Antwort.
Kammerdirektor Dietachmair gab dabei Auskunft über die weitschichtigen und teilweise heiklen Entscheidungsprozesse in der Agrar- und Interessenpolitik national und auf europäischer Ebene. Kammerpräsident Waldenberger stellte aktuelle Themen und Herausforderungen in der Agrarpolitik vor.
Sorgenkinder: hohe Inflation, steigende Auflagen und mangelnde Rechtssicherheit
In der anschließenden Diskussion von BBK-Dienststellenleiter Franz Schwarzenberger nutzten die Bauern die Möglichkeit ihre Sorgen, Anregungen und Wünsche zu äußern und mit der Kammerführung zu diskutieren.Es war deutlich zu erkennen, dass sich viele Landwirte Sorgen um die hohe Inflation und die damit steigenden Betriebskosten, die steigenden Auflagen und die mangelnde langfristige Rechtssicherheit bei Investitionen in Stallbauten machen. Auch die Wertschätzung der Landwirtschaft und deren hergestellte Produkte und Lebensmittel sollte steigen und wahrgenommen werden, so die Landwirte.


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