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Boden schützen und Zukunft ermöglichen: für einen lebenswerten Bezirk Urfahr-Umgebung

Olivia Lentschig, 16.04.2024 16:43

URFAHR-UMGEBUNG. Das „Raumbild Oberösterreich“ bietet einen genauen Überblick über die Flächenwidmung im Bezirk. 92,4 Prozent der Fläche sind Grünland, 5,1 Prozent der Fläche gewidmetes Bauland. 2,5 Prozent sind Verkehrsflächen.

Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner (li.) und LAbg. Bgm. DI Josef Rathgeb (Foto: LandOÖ/Stinglmayr)
Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner (li.) und LAbg. Bgm. DI Josef Rathgeb (Foto: LandOÖ/Stinglmayr)

Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) hat mit dem „Raumbild Oberösterreich“ konkrete Zahlen und Daten zur Flächenwidmung im Land vorgelegt - auch für den Bezirk Urfahr-Umgebung.

Demnach sind 92,4 Prozent der Fläche des Bezirks Grünland (rund 34 Prozent Wald, 57 Prozent Grünfläche und unter 1,5 Prozent Gewässer). 5,1 Prozent der Fläche des Bezirkes sind gewidmetes Bauland. Vom diesem sind durchschnittlich nur rund 50 Prozent versiegelt – der Rest entfällt auf Gärten und andere Grünflächen. 2,5 Prozent der Fläche sind gewidmete Verkehrsflächen.

„Bodenschutz und wirtschaftliche Stärke schließen sich nicht aus. Das zeigen die Daten aus der Sicht der Raumordnung, aber auch aus wirtschaftlicher Perspektive“, erklärt der Landesrat und verweist auf über 38.578 Arbeitsplätze und fast 6.804 Unternehmen im Bezirk und die vergleichsweise niedrige Arbeitslosenquote. Diese betrug im Jahresdurchschnitt 2023 2,2 Prozent.

Sorgsamer Umgang mit Bodenressourcen

Die nun für den Bezirk Urfahr-Umgebung vorliegenden Zahlen zeigen: Nur 7,6 Prozent der Fläche unseres Bezirkes werden für Bauland oder Verkehrsflächen in Anspruch genommen. Wir gehen mit unseren Bodenressourcen sorgsam um, gleichzeitig muss es auch künftig Entwicklungsmöglichkeiten für Leben, Wohnen und Arbeiten im Bezirk Urfahr-Umgebung geben“, erklärt VP-Landtagsabgeordneter Oberneukirchen-Bürgermeister Josef Rathgeb.

Bauland-Neuwidmungen würden durch Baulandsicherungsverträge begrenzt, die Belebung von Ortskernen forciert, Flächenverbrauch durch die Verpflichtung zum mehrgeschossigen Bau und kleinere Bauparzellen begrenzt.


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