Was Gemeinden gegen die zunehmende Hitze tun können
GALLNEUKIRCHEN. Über mögliche Maßnahmen gegen Hitze und Dürre informierte das Klimabündnis OÖ beim ersten Hitzeseminar in Gallneukirchen.

„Das Klimabündnis macht Bewusstseinsbildung zu den zunehmend spürbaren Klimawandelfolgen und bietet einen Rahmen, in dem Lösungen aufgezeigt und deren Umsetzung diskutiert werden. So können sich Gemeinden effektive Ideen für ihre Projekte bei uns abholen“, beschreibt Norbert Rainer, Geschäftsführer des Klimabündnis OÖ. Beim Hitzeseminar im Gemeindesaal Gallneukirchen lieferte Alexander Ohms von Geosphere Austria die Daten und Fakten zur Klimaentwicklung in der Region, und in Gallneukirchen im Speziellen. Die regionale Klimaanalyse des Landes OÖ zeigt die Gefahr der Überwärmung des Stadtzentrums auf. Solche Analysen des Klimabündnis OÖ könnten in Zukunft auch anderen Gemeinden als Basis für ihre örtliche Raumplanung dienen.
Hitze-Hotspots in Gallneukirchen
Nach den theoretischen Inputs wechselte die Seminargruppe nach draußen, um die Hitze-Hotspots Gallneukirchens kennenzulernen. Die Gemeinde hat angesichts der zunehmenden Anzahl von Hitzetagen mit Temperaturen über 30 Grad bereits mit der Umsetzung von hitzemindernden Maßnahmen begonnen. So wurden Bauminseln mit Blumenwiesen angelegt, Trogbäume gepflanzt und Parkplätze entsiegelt. Beim Seminar wurden weitere mögliche Maßnahmen vorgestellt und Vor- und Nachteile in der Durchführung diskutiert.


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