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Pachmayrstraße "neu": eine Bilanz nach exakt fünf Monaten über die wichtige Verbindungsstrecke vom Mühlviertel nach Linz

Mag. Jacky Stitz, 05.02.2026 17:21

URFAHR-UMGEBUNG/LINZ. Nach exakt fünf Monaten Öffnung zieht Pendler-Sprecher Michael Hammer (VP) aus Altenberg im Tips-Talk eine kurze Bilanz über die „neue“ Pachmayrstraße. Diese ist eine wichtige Verbindungsstrecke vom Mühlviertel nach Linz und wurde über den Sommer 2025 um rund 1,5 Millionen Euro saniert.

Die Pachmayrstraße wurde im Zuge der Sanierung etwas breiter und neu asphaltiert. Pendler-Sprecher Michael Hammer zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden. (Foto: Fotos (v.l.): Tips/Stitz; ÖVP-Parlamentsklub/CaroStrasnik)

Tips: Was hat sich konkret verändert?

Pendler-Sprecher Michael Hammer: „Von unseren ersten Forderungen bis hin zur tatsächlichen Umsetzung sind sicherlich mehr als zehn Jahre vergangen. Konkret hat sich geändert, dass die Strecke durch die Sanierung deutlich attraktiver geworden ist. Sie bildet weiterhin die bisherigen Pendlerströme ab, wobei wahrscheinlich ein leichtes Ansteigen des Verkehrsaufkommens bemerkbar ist. Eine Stauentwicklung gibt es aktuell keine. Auch Unfälle sind in dieser Zeit meines Wissens nach nicht passiert, es gibt auch keine Häufungen.“

Tips: Wie sind die Betroffenen und Beteiligten mit dem Ergebnis zufrieden? 

Hammer: „Als Pendler-Sprecher und die Mitglieder der Mühlviertler Pendlerallianz sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Sanierung war eine langjährige Forderung. Der Zustand der Pachmayrstraße vor der Umsetzung war für einen wichtigen Pendlerweg eigentlich unzumutbar. Der Straßenzustand war insgesamt sehr schlecht. Nun wurde die Straße modern, zeitgemäß und entsprechend den heutigen Anforderungen saniert. Auch aus Projektsicht sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Projektphase – von der konkreten Projektierung bis zur Durchführung – wurde seitens der Stadt Linz zügig umgesetzt.  Auch das Baustellenmanagement wurde äußerst professionell abgewickelt.“

Tips: Wie sehen die Rückmeldungen aus den umliegenden Pendler-Gemeinden und von den Pendlern aus?

Hammer: „Von den Anrainergemeinden sowie den Bürgern gibt es durchwegs positive Rückmeldungen, nahezu ausschließlich positive. Für viele stellt die Sanierung eine deutliche Erleichterung und eine klare Attraktivierung des täglichen Verkehrsweges nach Linz dar.“

Tips: Wo gibt es diesbezüglich weiteren Verbesserungsbedarf im Bezirk Urfahr-Umgebung?

Hammer: „Handlungsbedarf besteht bei uns im Bezirk generell weiterhin in der Erhaltung und Sanierung von Verkehrswegen. Hier sind vor allem wir als Gemeinden sowie das Land Oberösterreich sehr stark gefordert, den Zustand von Güterwegen, Gemeindestraßen und Landesstraßen bestmöglich zu erhalten. Das stellt uns alle aufgrund der notwendigen finanziellen Mittel vor große Herausforderungen.

In meiner Gemeinde (Anmerkung der Redaktion: in Altenberg bei Linz) gibt es beispielsweise ein weiteres ähnliches Projekt wie die Pachmayrstraße – das Teilstück von St. Magdalena nach Oberbairing. Die Situation ist dort zwar insgesamt besser als bei der Pachmayrstraße vor der Sanierung, dennoch ersuchen wir die Stadt Linz, hier zeitgerecht eine Sanierung vorzunehmen. Erste Teilstücke konnten seitens der Gemeinde Altenberg bereits im Bereich Oberbairing Zentrum sowie ein weiterer Abschnitt im Jahr 2025 saniert werden.“

Tips: Welche Bedeutung haben Ihrer Meinung nach die Pendler aus dem Mühlviertel, speziell aus Urfahr-Umgebung, für den Wirtschaftsstandort Linz?

Hammer: „Die übergeordnete Bedeutung der Pendler für Linz ist enorm. Es gibt Gemeinden im Bezirk mit einer Auspendlerrate von rund 80 Prozent. Die Mühlviertler sind gefragte Arbeitskräfte in nahezu allen Bereichen und leisten einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung. Gleichzeitig bemühen wir uns gemeinsam mit der Wirtschaft und den Betrieben, Arbeitsplätze und Kaufkraft in der Region zu sichern, was durch viele Maßnahmen auch gut gelingt. Natürlich fließt durch das Auspendeln Kaufkraft in den Zentralraum ab. Generell weist der Bezirk – auch aufgrund der Betriebe in der Region und der Beschäftigten in der Stadt Linz – nach wie vor die niedrigste Arbeitslosenrate Oberösterreichs auf.“

Tips berichtete im September 2025 ausführlich über die Sanierung und Wiedereröffnung der Linzer Pachmayrstraße: https://www.tips.at/nachrichten/linz/wirtschaft-politik/696046-1-5-millionen-euro-2-240-tonnen-asphalt-2-kilometer-pendler-strecke-pachmayrstrasse-fertig-saniert

 


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