Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Verkehrsaufkommen: Baustellensaison in Urfahr-Umgebung eröffnet

Mag. Jacky Stitz, 14.04.2026 13:25

URFAHR-UMGEBUNG. Rund 190 Projekte in ganz Oberösterreich umfasst die heurige Baustellensaison des Landes OÖ. Das Budget für die notwendigen Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen beläuft sich auf rund 105 Millionen Euro. In Neubauprojekte werden rund 56 Millionen Euro investiert. Das betrifft auch den Bezirk Urfahr-Umgebung.

Umfangreiche Arbeiten bei der B3 sorgen derzeit für massiven Stau während der Stoßzeiten. (Foto: Volker Weihbold)

Der Schwerpunkt liegt in der Erhaltung des bestehenden Netzes, das zeigt sich auch im Budget. Nach rund 88,4 Millionen Euro im Jahr 2025 stehen 2026 rund 105 Millionen Euro dafür zur Verfügung. Darin enthalten sind auch 12 Millionen Euro Zusatzmittel. Beim Neubau bleibt das Budget auf Vorjahresniveau mit 56 Millionen Euro (55,3 Millionen im Jahr 2025).

„Mit rund 190 Projekten setzen wir 2026 ein klares Signal: Wir investieren stärker denn je in den Erhalt unserer Straßen, Brücken und Tunnel. Denn sichere Infrastruktur ist die Grundlage für Mobilität, Wirtschaft und Wohlstand in Oberösterreich“, so Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ).

Rund 160 Projekte entfallen auf Straßenerhaltung und -neubau, dazu kommen etwa 30 größere Maßnahmen im Bereich Brücken- und Tunnelbau. Nicht enthalten sind zahlreiche kleinere Maßnahmen und Arbeiten der Straßen- und Brückenmeistereien.

Baustellen in Urfahr-Umgebung im Überblick

  • Instandsetzung Wildbergbrücke (Gemeinde Altenberg), B 126 Leonfeldner Straße: Aufgrund von Frostschäden an der Tragwerksuntersicht ist eine Generalsanierung des im Jahre 1970 errichteten Objektes erforderlich. Die Verkehrsaufrechterhaltung wird über die bereits ertüchtigte Nebenfahrbahn (alte Trasse) erfolgen. Baubeginn ist mit Juni angesetzt, Fertigstellung im September geplant.

  • Sicherheitsausbau Pulgarn-Steyregg West (Gemeinde Steyregg), B 3 Donaustraße: Christian Dick, Leiter Abteilung Straßenbau und -erhaltung, verweist hier auf die seit Anfang April gestartete und umfassende Sanierung der B3 zwischen Pulgarn und Steyregg West. Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung weist der Bestand einen äußerst schlechten Straßenzustand unter anderem Netzrisse und enorme Verdrückungen auf. Aus diesem Grund wird dieser Streckenabschnitt generalsaniert. Der Bau erfolgt unter einer Totalsperre. Die Fertigstellung ist für Juni angesetzt.  Hier sorgen seit knapp einer Woche große Staus zu den Stoßzeiten für Verärgerung der Pendler.
  • Instandsetzung Rosenleithen (Gemeinde Feldkirchen), B 131 Aschacher Straße: Der Baubeginn im April erfolgt aufgrund des schlechten Straßenzustandes und der deutlichen Unterdimensionierung der bestehenden Asphaltschichten muss der gesamte bituminöse Aufbau erneuert werden. Ebenfalls ist eine Stabilisierung der ungebundenen Tragschichten notwendig. Während der Asphaltierungsarbeiten ist eine etwa zweiwöchige Totalsperre erforderlich. Die Fertigstellung ist für August geplant.
  • Instandsetzung Puchenau (Gemeinde Puchenau), B 127 Rohrbacher Straße: Die B127 Rohrbacher Straße weist in diesem Bereich aufgrund des starken VerkehrsaufkommensSpurrinnen und Verdrückungen auf. Daher werden Teile der Tragschicht sowie die Deckschicht erneuert. Der Bau erfolgt unter Aufrechterhaltung des Verkehrs, los geht es im Juli, fertiggestellt soll das Projekt im August sein.

„Sperren und Umleitungen sind keine Bösartigkeit“

„Die Instandsetzungen spielen sich alle auf bestehenden Straßen ab. Ich ersuche immer wieder um Verständnis dafür, dass wir nur dann instand setzen können, wenn wir auch sperren können. Eine Straße zu sperren, eine Umleitung einzurichten, ist keine Bösartigkeit – im Gegenteil, je besser wir eine Umleitung schaffen, umso kürzer ist dann die Baustelle“, so Abteilungsleiter Dick.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden