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VITIS. Der Fußballplatz als Platz für Kunst, statt dem Ball gibt es Texte und Wörter. Das wird möglich bei einem Event im Rahmen des Viertelfestivals.

Foto: Jakob Kraner
Foto: Jakob Kraner

„Von Nichts kommt Nichts“, so sagt man, oder „ex nihilo nihil fit“, wie es spätestens seit Aristoteles heißt. Aber Halt, das ist falsch. Davon ist zumindest Jakob Kraner, Initiator und Leiter des Kunstprojekts „Von Nichts kommt Etwas, Dichter am Sportplatz“ überzeugt. Am Freitag, 1. Juni um 20.30 Uhr startet eine Kunstveranstaltung die Licht ins Nichts bringt.

Performative Literatur

„Von Nichts kommt Etwas“ glaubt an einen produktiven Nullpunkt. An den schmerzhaften und beruhigenden Moment von Leere, nachdem sich das Geschwätz entlarvt hat, alle Strategien versagen und nichts mehr etwas ist. Dann erst und nicht früher kann das Neue entstehen, das mehr ist als eine Abwandlung des Alten. „Von Nichts kommt Etwas“ ist ein Abend für performative Literatur, der sowohl etablierte Vertreter als auch Newcomer der experimentellen deutschsprachigen Literaturszene zusammenbringt.

Sechs Sprachkünstler

Mitwirkende sind Ann Cotten, Verena Dürr, Thomas Havlik, Raphaela Edelbauer, Matthias Vieider, Jakob Kraner und Johannes Bode. In ihrer Arbeit loten die sechs Künstler auf unterschiedliche Weise die Grenzen der Literatur aus. Ausgehend vom Text erstrecken sich ihre künstlerischen Mittel in den Bereich von Musik, Video, Illustration und der Arbeit mit der menschlichen Stimme.

Fußballfeld vom SV Appel Vitis

Der Fußballrasen des SV Appel Vitis dient ihnen als Spielfeld und schöpferische Leere. Auf ihm und mit ihm werden sich die Künstler in multimedial erweiterten Lesungen abarbeiten. Im Anschluss gibt es Diskussion, Party und Musik.

Weitere Infos gibt es bei Jakob Kraner unter 0676/3250016.


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