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VÖCKLABRUCK. Ein Mitarbeiter eines öffentlichen Bades in Vöcklabruck soll eine 15-jährige Schülerin sexuell missbraucht haben. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Die 15-Jährige war Ende April mit ihrem Freund in einem öffentlichen Bad in Vöcklabruck. Der Badmitarbeiter dürfte Intimitäten zwischen den Jugendlichen bemerkt haben. Daraufhin bestellte er beide getrennt voneinander zwecks „Belehrungen“ in einen Raum. Danach soll der Mann der 15-Jährigen angeboten haben, sie „gynäkologisch“ zu untersuchen, da das Mädchen angeblich Angst vor einer möglichen Schwangerschaft gehabt hätte. Sie soll laut Aussagen des Beschuldigten den vermeintlichen Untersuchungen zugestimmt haben.

Nach diesen „Untersuchungen“ ging das Mädchen nach Hause. Nachdem der Mann per Telefon Kontakt mit ihr aufnehmen wollte, vertraute sich die Schülerin ihrer Mutter an. Mutter und Tochter erstatteten daher wenige Tage nach dem Vorfall Anzeige bei der Polizei.

Die weiteren Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Oberösterreich übernommen. Bei der Einvernahme zeigte sich der Beschuldigte geständig. Nach Abschluss der Erhebungen wird eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft Wels erfolgen.

Die Polizei ersucht Zeugen und Opfer von etwaigen ähnlichen Vorfällen, sich unter der Telefonnummer 059/133/403333 zu melden.


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