Polizei schnappte Dealer, die 40 Kilo Cannabis ins Land geschmuggelt hatten
BEZIRK VÖCKLABRUCK/ GMUNDEN. Die Polizei konnte eine kriminelle Vereinigung ausheben. 13 Kilogramm Cannabiskraut im Straßenverkaufswert von 130.000 Euro wurden sichergestellt.

Der Coup gegen die Dealer gelang im Zuge von Ermittlungen und Observationen des Koordinierten Kriminaldienstes Vöcklabruck und Gmunden, der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität sowie der Diensthundestation Laakirchen. Zunächst war im März dieses Jahres einer der Haupttäter, ein 29-Jähriger aus Laakirchen, festgenommen werden. Bei Hausdurchsuchung konnten rund sieben Kilogramm Cannabis sichergestellt werden.
40 Kilo Cannabis ins Land geschmuggelt
Die Aushebungen gingen weiter: Im Juni wurden zwei weiteren Haupttäter der kriminellen Vereinigung, ein 21-jähriger Gmundener sowie ein mehrfach vorbestrafte 27-Jähriger aus Ebensee, festgenommen. Außerdem konnten wiederum rund sechs Kilogramm Cannabiskraut sichergestellt werden. Diese Drogen waren von den beiden einem Reisekoffer an einem öffentlichen Ort in Laakirchen versteckt bzw. in einem Gebüsch abgelegt worden.
Die drei Festgenommen zeigten zum gemeinschaftlichen Suchtmittelhandel geständig. Laut Angaben war im Jänner von dem Gmundener der Ankauf von insgesamt 40 Kilogramm Cannabis im Straßenverkaufswert von 400.000 Euro organisiert worden. Es wurde aus dem Kosovo, in 40 eingeschweißten Packungen zu jeweils einem Kilo, nach Österreich geschmuggelt.
Der 29-Jährige und der 27-Jährige dürften von Jänner bis März rund 13 Kilo Cannabiskraut zum Gesamtpreis von etwa 52.000 Euro gewinnbringend weitergegeben haben. Nach der Festnahme des 29-Jährigen wurde die Organisation von den beiden anderen weitergeführt und wurden vermutlich weitere 14 Kilogramm Cannabis an Dealer und Endabnehmer verkauft. Der Rest von 13 Kilo Cannabis wurde von den Beamten des Koordinierten Kriminaldienstes Vöcklabruck sichergestellt.
Die drei Haupttäter wurden in die Justizanstalt Wels eingeliefert und befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Sie wurden wegen des Verdachtes des Suchtgifthandels, der Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie des Verdachtes der Geldwäscherei angezeigt. Insgesamt wurden bislang 37 Suchtmittelabnehmer ausgeforscht angezeigt.
Nötigung geklärt
Im Zuge der Ermittlungen konnte auch eine schwere Nötigung durch den Haupttäter geklärt werden. Er hatte einem Mann eine täuschend echt aussehende Schreckschusspistole an den Kopf gehalten und diesen mit dem Umbringen bedroht.


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