Zwischenfall bei Tauchgang im Attersee
UNTERACH/ATTERSEE. Weil eine 55-Jährige aus Steyr-Land bei einem Tauchgang im Attersee in 23 Metern Tiefe plötzlich das Gefühl hatte, nicht mehr ausreichend Luft zu bekommen, führte die Frau mit ihrem Tauchlehrer einen kontrollierten Notaufstieg durch. Nach notärztlicher Versorgung konnten die alarmierten Einsatzkräfte aber wieder abrücken.

Die Frau absolvierte mit zwei anderen Schülern bereits den zweiten Tauchgang im Beisein ihres Lehrers, einem 34-Jährigen aus Wels-Land. Infolge ihrer Panikattacke konnte sie nicht mehr kontrolliert atmen und wollte unbedingt aus dem Wasser. Aufgrund der geringen Tauchtiefe wurde bei dem Notaufstieg kein Dekompressionsstopp beziehungsweise kein Sicherheitsstopp durchgeführt.
Die Frau wurde von Einsatzkräften des Roten Kreuzes und vom Notarzt des Rettungshubschraubers versorgt. Weitere Hilfe sowie einen Transport in ein Krankenhaus lehnte sie ab.


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