Schwan am Irrsee erschossen
ZELL AM MOOS. Ein 28-Jähriger gab zu, einen Schwan am Irrsee erschossen zu haben. Er rechtfertigte sich damit, dass das Tier aggressiv gewesen sei und er in einer Kurzschlusshandlung seine Kinder und Mutter habe schützen wollen.

Der zunächst unbekannte Mann hatte vom Ufer aus mit einem Gewehr auf einen Schwan im Irrsee geschossen. Dabei traf er ihn im linken Körperbereich, wodurch das Tier verendete.
Zeuge bemerkte Schuss
Ein 31-jähriger Zeuge aus dem Bezirk Braunau, der sich zu diesem Zeitpunkt auf einem Boot befand, bemerkte den Schuss und beobachtete zwei männliche Personen, die sich im Uferbereich aufhielten. Nachdem er den toten Schwan entdeckt hatte, verständigte er die Polizei. Der Jagdleiter konnte beim Schwan einen glatten Durchschuss einer kleinkalibrigen Waffe feststellen.
Ausgeforscht und geständig
Der 28-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck kam schnell als Verdächtiger infrage, stritt bei seiner ersten Befragung jedoch alles ab. Drei Stunden später kam er aber zur Polizeiinspektion Mondsee und legte ein Geständnis ab. Als Grund für die Tat nannte er das aggressive Verhalten und vorangegangene Attacken des Schwans sowie eine Kurzschlusshandlung seinerseits, um seine Kinder und Mutter zu schützen. Ein vorläufiges Waffenverbot wurde ausgesprochen und er wird angezeigt.


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