Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

SEEWALCHEN. Indem sie sich selbst in Lebensgefahr begaben, retteten zwei Radfahrer, 20 und 46 Jahre alt, am Samstagnachmittag einen 19-Jährigen aus dem Bezirk Vöcklabruck, der in einem abgesperrten Bereich der Agerwehr in Seewalchen in einem Strudel zu ertrinken drohte. 

Archivbild der Wehranlage an der Ager. Foto: laumat.at/Matthias Lauber
Archivbild der Wehranlage an der Ager. Foto: laumat.at/Matthias Lauber

Der junge Mann schwamm mit seinem Vater gegen 14.45 Uhr vom Attersee kommend in der Ager Richtung Agerwehr. Sie wollten die Wehr schwimmend durchqueren, obwohl der Bereich mit Absperrbändern und  den Warnhinweistafeln „Schwimmen verboten – Lebensgefahr“ gekennzeichnet ist. 

Lebensretter sprangen ins Wasser

Der 19-Jährige schwamm ein Stück vor seinem Vater und hatte die Wehr bereits hinter sich gelassen, als er vom Sog zurückgezogen, in die Wehr gerissen und mehrfach unter Wasser gedrückt wurde. Zwei am Ufer befindlichen Radfahrer, ein 46-Jähriger und ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck, erkannten sofort die gefährliche Situation und sprangen unter Einsatz ihres eigenen Lebens ins Wasser.

19-Jähriger nicht ansprechbar

Gemeinsam konnten die drei den 19-Jährigen aus dem Sog ziehen und an Land bringen. Dabei war er bei Bewusstsein aber nicht ansprechbar. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde er ins LKH Vöcklabruck eingeliefert. Auch der 46-Jährige kämpfte nach der Lebensrettung mit Kreislaufproblemen und wurde ins LKH Vöcklabruck gebracht.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden