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Nach Sturz: Polizeihubschrauber brachte Bergsteigerinnen unverletzt ins Tal

Online Redaktion, 18.08.2023 08:58

STEINBACH AM ATTERSEE. Die Crew eines Polizeihubschraubers rettete Donnerstagmittag eine gestürzte Klettersteiggeherin und deren Begleiterin vom Mahdlgupf im Gemeindegebiet von Steinbach am Attersee. Die beiden Frauen blieben unverletzt.

 (Foto: Weihbold)
(Foto: Weihbold)

Am Donnerstagmorgen reisten zwei Frauen aus Passau ins Gemeindegebiet von Steinbach am Attersee, um dort eine Klettersteigtour auf den Mahdlgupf zu unternehmen. Gegen 9 Uhr gingen die beiden Freundinnen vom Parkplatz los. Gegen 11.30 Uhr befanden sie sich ca. in der Mitte des Klettersteigs im Bereich des sogenannten „Schokoladenüberhangs“ auf rund 900 Metern Seehöhe. Bei der dortigen Schlüsselstelle rutschte eine der beiden Frauen plötzlich am leicht feuchten Fels mit den Händen ab und stürze ins Klettersteigset.

Sportlerin konnte sich selbst sichern

Durch die Sturzenergie wurde das Klettersteigset ausgelöst, sodass die Bergsteigerin die Tour nicht mehr sicher fortsetzen konnte. Die 33-Jährige blieb unverletzt. Sie sicherte sich selbst am Stahlseil und informierte ihre Begleiterin, welche mit etwas Abstand hinter ihr kletterte, dass sie nicht mehr weitergehen solle. Die Freundin setzte gegen 11:55 Uhr den Alpinnotruf 140 ab.

Mit Tau geborgen

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten wurde der Polizeihubschrauber Libelle Sierra aus Oberösterreich alarmiert, der die beiden Sportlerinnen rasch lokalisieren konnte. Die Crew barg die beiden Frauen mit einem 70 Meter langen Tau und brachte sie gegen 13 Uhr sicher ins Tal bringen. Im Einsatz standen außerdem noch zwei Mann der Bergrettung Steinbach/Weyregg und eine Streife der Polizeiinspektion Gmunden mit einem Beamten der Alpinpolizei.


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