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VÖCKLABRUCK. Die Landesmusikschule veranstaltete einen Sonatenabend mit Magdalene Eichmeyer/Violoncello und Steven Massicotte/Klavier.

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Auf dem Programm standen drei Fantasiestücke aus opus 73 von Robert Schumann, die Sonate opus 5 Nr. 1 von Ludwig van Beethoven und nach der Pause die Sonate opus 58 von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Beide Künstler modellieren flexiblen, vollen Klang und perfekte, transparente Phrasierung. Das samtige Cellospiel und der kultivierte Anschlag waren beeindruckend, z.B. bei Beethoven: Das Adagio sostenuto wurde mit schwärmerischen Ausdruck, das Allegro energisch und das Allegro vivace rhythmisch prägnant interpretiert.

Nach der Pause erklang Mendelssohn: Das Allegro feurig bewegt mit leidenschaftlichen Akzenten, das Allegretto in feinen harmonischen Farben schimmernd. Das choralartige Adagio leitete zum munter dahinfließenden Molto Allegro über - die vier Sätze wuchsen zusammen zu einem Gesamtbild perfekter Ausgewogenheit von Form und Inhalt.

(von Fred Androsch)


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