Urgesteine des Blues im Stadtsaal Vöcklabruck
VÖCKLABRUCK. Wo die Mojo Blues Band gastiert, geht musikalisch die Post ab. So geschehen auch im Stadtsaal, bei einem Konzert, das die Band nach über zwei Monaten allgemeiner Corona-Zwangspause wieder auf die Bühne führte.

„Wir sind froh, dass wir hier sind. Es sind komische Zeiten. Irgendwie ist es wieder schön auf der Bühne“, sagte ein gerührter Bandleader Erik Trauner. Und so stand auch das selbst geschriebene Stück „Shut down“ auf der Playlist der Band. Der Mann, der den Blues hat und weitergibt, feiert heuer immerhin sein 45-jähriges Bühnenjubiläum. Gehuldigt wurde Muddy Waters, der wie kein anderer den Missisippi-Blues oder auch Delta-Blues spielte und der mit dem Song „Rolling Stone“ die danach benannte Band um Mike Jagger beeinflusste. Platz war natürlich für Chicago-Blues. Mit großer Spielfreude brachte die Bands auch Titel wie „Let the good times roll“ von B.B. King und Stücke anderer Heroen des Blues, wie etwa dem großen Jimmy Reed, zu Gehör. Es machte sich Gänsehaut-Feeling breit und das ist immer ein untrügerisches, sensorischen Zeichen, wenn es sehr Gutes zu hören gibt. Ein kurzes Seh- und Hörbeispiel gibt es auf der Facebookseite von Tips Vöcklabruck.
Jazz, Swing und Blues sind ein Bestandteile des KUF-Kulturprogrammes. Im Rahmen der Reihe Jazz-Klusiv kommen weiterhin außergewöhnliche Künstler von den führenden Jazzclubs der Welt nach Vöcklabruck. Und so gastiert am Donnerstag, 24. März, Simone Kopmajer & Band im Stadtsaal.


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