Regisseur Adrian Goinger zu Gast im Kino Lenzing
LENZING. Der Filmemacher Adrian Goinger ist am Sonntag, 15. Jänner, im Rahmen einer Vorstellung seines neuen Films „Der Fuchs„ zu Gast in den Lichtspielen.

Der Film spielt im Österreich der 1920er Jahre. Aus großer Not heraus übergibt die Bergbauernfamilie Streitberger ihren jüngsten Sohn in die Obhut eines Großbauern. Auch als Franz, gespielt von Simon Morzé, die Knechtschaft mit Erreichen der Volljährigkeit aufkündigen darf, kann er seinem Vater, der von Karl Markovics verkörpert wird, nicht verzeihen. Auf der Suche nach Arbeit schließt er sich dem Bundesheer an. Unter seinen geselligen Soldatenkameraden bleibt der sensible, wortkarge Franz stets ein wunderlicher Außenseiter. Als die Kompanie 1940 den Angriff auf Frankreich starten soll, findet er im Wald einen verletzten Fuchswelpen. Kurzerhand beschließt Franz, sich des verlassenen Tieres anzunehmen und es gesundzupflegen. Angetrieben durch die Zuneigung zu seinem Fuchs, tritt er als Motorradkurier die gefährliche Reise an die Front an.
Neue Perspektive
Mit der zu Herz gehenden Geschichte des Franz Streitberger, der in seinem Fuchs einen wahren Freund findet, eröffnet der Regisseur eine neue Perspektive auf diese von Angst und Entbehrung geprägte Zeit. Nachdem Adrian Goinger mit seinem vielfach prämierten Regiedebüt „Die Beste aller Welten“ bereits seiner Mutter ein filmisches Denkmal gesetzt hatte, erzählt er nun seinem neuen Film aus dem Leben seines Urgroßvaters im Zweiten Weltkrieg. Der Regisseur wird im Anschluss an die Vorstellung für ein Filmgespräch zur Verfügung stehen. Die Vorstellung beginnt um 19 Uhr.


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