Samstag 24. Februar 2024
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TIMELKAM. Im Timelkamer Archiv-und Heimatmuseum kann man die historische Entwicklung der Heimat über einen Zeitraum von 2.500 Jahren kennenlernen. Man kann aber zum Beispiel auch die historische Geschichte eines Hauses oder eines Grundbesitzes, von der ersten Besiedelung ab dem Jahr 500 n. Chr. bis heute näher kennen lernen. Traditionelle Berufe werden erklärt und altes Werkzeug ausgestellt. Zu sehen ist zudem eine Fossiliensammlung und eine geologische Karte.

Erklärungen und Gegenstände zu traditionellen Handwerksberufen, wie dem Schneider (Foto: Privat)
photo_library Erklärungen und Gegenstände zu traditionellen Handwerksberufen, wie dem Schneider (Foto: Privat)

Kennen lernen kann man die Schau in dreifacher Form: In der ersten Form mit Ansicht in Vitrinen und auf Schautafeln mit einer Führung. In der zweiten Form auf zwei Bildschirmen. Hier kann man auch Ausdrucke herstellen. In der dritten Form auf einer Leinwand mittels eines Powerpoint-Vortrages.

Reichhaltige Geschichte

Timelkam hat über einen Zeitraum von etwa 2.500 Jahren eine unermesslich reichhaltige und interessante Geschichte. Zum Glück haben in Timelkam der Heimatforscher Oberlehrer Josef Berlinger und der Gemeindebeamte Franz Lang, in ganz Österreich über viele Jahrzehnte mehrere 100.000 wertvolle und unwiederbringliche Dokumente über ihr Heimatgebiet gesammelt. In der Folge haben mit großem Verständnis für die Heimatforschung der ehemalige Timelkamer Kulturreferent Peter Keppelmüller und der Timelkamer Gemeindeamtsleiter Fritz Prehofer Maßnahmen getroffen, um diesen Schatz zu erhalten und noch erheblich zu erweitern. Der ehemalige Timelkamer Bürgermeister Siegfried Offenberger hat dann die im Gemeindeamt verstreut liegenden Dokumente eingesammelt und im alten Gemeindeamt, Linzerstraße Nummer 25, unter mehrjähriger Mithilfe von Ferialpraktikanten in zwei Räumen das historische Timelkamer Gemeindearchiv errichtet. In den Jahren 2005 bis 2010 ist dann mit Hilfe einer Reihe von ehrenamtlichen Mitarbeitern aus der Timelkamer Bevölkerung aus diesen Dokumenten das Timelkamer Heimatbuch entstanden. Aus diesem Heimatbuch und aus den im historischen Gemeindearchiv vorhandenen weiteren unzähligen Dokumenten, welche dabei ebenfalls in großem Ausmaß digitalisiert wurden, entstand dann in etwa zehnjähriger Arbeit die Timelkamer Gemeindechronik. Letztendlich ist daraus die Idee entstanden, mittels eines Museums einen großen Teil des historischen Gemeindearchivs auch der Timelkamer Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Siegfried Offenberger hat deshalb, wieder mit Hilfe von 15 ehrenamtlichen Mitarbeitern, mit entsprechender Unterstützung der Gemeinde Timelkam und in Zusammenarbeit mit dem Leader-Verein Vöckla-Ager und auch mit Förderungsmitteln der EU im alten Timelkamer Gemeindeamt das Archiv- und Heimatmuseum Timelkam errichtet.

Man hat auch eine geologische Karte von Timelkam von der Geologischen Bundesanstalt, jetzt Biosphere, erstellen lassen. Daran kann man über die Ökologie des Gemeindegebietes etwa Zusammenhänge Boden und Gestein, Landschaftsformen etc. erkennen. In Timelkam hatte man auch einen Fossiliensammler, Oskar Irnstorfer, dessen Witwe, mittlerweile auch verstorben, dem Musuem Exponate seiner Sammlung überließ. Die sind in einer eigenen Vitrine ausgestellt.

Für die Zukunft wird eine Digitalisierung der ganzen Ausstellung angedacht, damit das Museum attraktiver wird.

Frage- und Antwortspiel für Kinder

Für Kinder und Schüler bis 15 Jahre gibt es, bei einem vorangemeldeten Besuch, ein Frage-und Antwortspiel bei dem 10 Fragen gestellt werden. Die Antworten für diese Fragen findet man in den Räumen mit den Vitrinen und mit den Schautafeln. Begleitpersonen dürfen die Kinder natürlich bei der Suche der Antworten unterstützen. Jedes Kind welches den ausgefüllten Fragebogen abgibt erhält ein kleines Geschenk.


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