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VÖCKLABRUCK. Die Anrainer und Nachbarn des Moa Hofes der Franziskanerinnen können aufatmen. Die je nach Witterungslage sehr unangenehmen Gerüche aus dem Schweinestall werden sich deutlich reduzieren, da sich der Pächter Andreas Schwarzenlander zu einer Beendigung der Schweinemast auf dem Hof entschieden hat.

Pächter Schwarzenlander hört mit der Schweinemast auf. Symbolfoto: Volker Weihbold
  1 / 4   Pächter Schwarzenlander hört mit der Schweinemast auf. Symbolfoto: Volker Weihbold

Eine amtliche Überprüfung ergab, dass sämtliche Vorschriften, Auflagen und Bewilligungeneingehalten wurden und werden, einer Fortsetzung rechtlich also nichts im Wege stünde. „Langfristig ist dieser Standort mitten in der Stadt aufgrund der unvermeidbaren Emissionen aber einfach nicht gut geeignet für die Schweinemast. Ich werde auf einen reinen Milchbetrieb mit Ab-Hof-Verkauf und Milchautomaten, beispielsweise in Seewalchen, umsteigen und diesen Bereich etwas ausbauen“, so Schwarzenlander:

Früher unter der Eigenbewirtschaftung der Schwestern wurde mehr oder weniger für den Eigenbedarf produziert. Mit der Verpachtung hatte sich alleine der Schweinebestand mehr als verdoppelt – mit den bekannten Nebenwirkungen.

„Felder sind für mich wichtige und natürliche Futtermittel“

Schwarzenlander an die Vöcklabrucker: „Wir sind ein landwirtschaftlicher Betrieb, unbefugtes Betreten des Hofes oder Nichtbeachtung der gekennzeichneten Parkverbote auf den Zu- oder Abfahrten sind aufgrund der großen schwerfälligen Gerätschaften, die hier rangieren, sehr gefährlich und können schlimme Folgen haben!“ Außerdem weist er auf ein altbekanntes Problem aller Bauern in Stadtlagen hin: „Die Felder sind für mich wichtige und natürliche Futtermittel. Mit Hundekot verschmutztes Heu verdirbt das Futter und gefährdet die Gesundheit der Rinder. Ich bitte daher, die Hunde an der Leine zu halten und den Hundekot zu entsorgen.“


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