Babykater aus Rohr befreit

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Susanne Winter, MA Susanne Winter, MA, Tips Redaktion, 15.06.2020 08:09 Uhr

AMPFLWANG/STEINBACH AM ZIEHBERG. Mehrere Tage steckte ein Kater in einem Rohr auf dem Gelände einer Firma in Ampflwang fest.

Eine Katze stecke in einem Rohr auf dem Gelände der Firma Stahlwerk in Ampflwang (Bezirk Vöcklabruck) fest. Das Miauen war zwar schon seit mehreren Tagen zu hören, doch es war noch unklar, wo sich die Katze genau befand. Die Feuerwehr war bereits vor Ort gewesen und hatte Wasser in das Rohr gepumpt, was nicht zielführend war, da die Katze feststeckte. Der örtliche Tierschutzverein stellte den Kontakt zu Doris und Harald Hofner vom Tierparadies Schabenreith in Steinbach am Ziehberg (Bezirk Kirchdorf) her.

Kater mit zwei Rohrkameras gefunden

Als das Team vor Ort ankam, war die Firma Aichinger aus Niederthalheim bereits mit zwei Rohrkameras eingetroffen. Mit deren Hilfe konnte die Katze im Rohr exakt geortet werden. Nachdem sie gefunden wurde, versuchten die tierlieben Firmeninhaber, die Katze mittels Stemmarbeiten zu befreien, doch leider war das Rohr tiefer, als zuvor gedacht. Die Versuche das Rohr händisch freizulegen misslangen. Über die Außenstelle des Tierparadieses Schabenreith in Laakirchen konnte ein Bagger in Ampflwang organisiert werden.

Durch gemeinschaftliche Arbeit wurde das Tier befreit

Der Baggerfahrer war sofort bereit zu helfen und innerhalb von zehn Minuten vor Ort. Um 20.30 Uhr endete die erfolgreiche Rettung: das Rohr wurde freigelegt, vorsichtig aufgeschnitten und das Tier gerettet. Das Team von Schabenreith brachte die Katze sofort zu Tierärztin Ursula Kimberger nach Kirchdorf an der Krems, wo bereits die Notaufnahme vorbereitet war.

Kosten sollen aufgeteilt werden

Es handelt sich um einen zirka acht Wochen alten Babykater, dem es den Umständen entsprechend gut geht. Er war stark unterkühlt und die Aufregung war sehr groß für den Kleinen. Im Tierparadies Schabenreith kann er sich nun erholen. Einen Namen bekam er bereits: Krupp.

Ein großes Thema waren die Kosten der Rettungsaktion. Doch es wurde vereinbart, dass diese aufgeteilt werden sollen.

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