Junge Linke erinnern an Holocoust
VÖCKLABRUCK. Die Jungen Linken machen zum Tag der Befreiung von Auschwitz auf die nationalsozialistischen Verbrechen im Bezirk Vöcklabruck aufmerksam.

Vor 76 Jahren, am 27. Jänner 1945, wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Das Vernichtungslager steht bis heute für die Verbrechen des Nationalsozialismus. Zu diesem Anlass laden die Jungen Linken Vöcklabruck zu einem Gedenkspaziergang, um daran zu erinnern, was in der Zeit des NS-Regimes in Vöcklabruck passiert ist. „Mit jedem Jahr, das seit dem Ende des Holocaust vergeht, wird es schwieriger, sich mit diesem Kapitel unserer Geschichte auseinander zu setzen, weil es immer weniger Zeitzeugen gibt, die von ihren Erfahrungen erzählen können“, sagt Katja Hufnagl (20) Sprecherin der Jungen Linken Vöcklabruck.
„Um eine lebendige Gedenkkultur zu unterstützen, müssen wir in Erinnerung behalten, was in unserer Gemeinde, vor unserer Haustür passiert sind“, sagt sie weiter. Aufzuzeigen, wie der Holocaust sich an Orten abspielte, die man tagtäglich besucht, mache Geschichte besser begreiflich. Zum diesjährigen Tag der Befreiung von Auschwitz laden die Jungen Linken Vöcklabruck zu einem Gedenkspaziergang durch Redl-Zipf ein. Der Gedenkspaziergang ist auf Grund der aktuellen Gesundheits-Lage auf der Plattform „izi.Travel“ online verfügbar.
Um an der öffentlichen und kostenfreien Tour teilzunehmen, kann man einen QR-Code oder die URL aufrufen (Infos auf www.jungelinke.at/voecklabruck). Der Gedenkspaziergang führt vom ehemaligen Bahnhof über den ehemaligen „Trafo-Bunker“ hin zum KZ-Mahnmal bei der Pfarrkirche Redl-Zipf. Beim Spaziergang wird die Geschichte der hier inhaftierten Kriegsgefangenen erzählt.


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