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OBERHOFEN. Tierischer Einsatz für die Feuerwehr Oberhofen: Die Kameraden mussten ein entflohenes Kalb aus dem kalten Irrsee retten.

Kalb „Arielle“ sorgte für Abwechslung im Feuerwehr-Alltag. Fotos: FF Oberhofen
  1 / 4   Kalb „Arielle“ sorgte für Abwechslung im Feuerwehr-Alltag. Fotos: FF Oberhofen

Ein Kalb, das bei einem landwirtschaftlichen Betrieb an einen Hänger gebunden war, hatte sich selbstständig gemacht und für einen stundenlangen Feuerwehreinsatz gesorgt. Das Kalb hätte – für Zuchtzwecke – versteigert und deswegen am frühen Morgen verladen werden sollen.

Ins Wasser geflüchtet

Es konnte sich aber befreien, haute lieber ab und nahm dabei den Anbindepunkt am Hänger gleich mit. Nach einer zweistündigen Suche wurde schließlich die FF Oberhofen alarmiert. Bei drei Gelegenheiten durchbrach das Tier die Suchkette und entfloh aus dem Sichtbereich. Schlussendlich verfolgten die Kameraden das Kalb durch das halbe Gemeindegebiet bis an das Ufer des Irrsees, wo sich das Tier ins kalte Wasser flüchtete. Es schwamm in Richtung Süden auf der Seeseite Fischhof. „Es heißt immer, Kühe könnten nicht schwimmen, doch das Kalb bewies das Gegenteil“, lacht Kommandant Franz Loibichler. Die Kameraden schnappten sich kurzerhand ein Boot und retteten das sichtlich erschöpfte Kalb aus dem eiskalten Wasser.

Auf „Arielle“ getauft

Nachdem das Jungtier gegen Mittag wieder sicher am Ufer war, wurde es mit einer Decke gewärmt und zurück in den Stall gefahren. Es wird nun nicht versteigert werden, sondern in Oberhofen bleiben, weiß Loibichler. Und der passende Name ist auch schon gefunden: Die Anwesenden waren sich einig, dass der Name „Arielle“ (wie die kleine Meerjungfrau) perfekt ist!


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