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VÖCKLAMARKT. Heuer wurde die Pestsäule in Zusammenarbeit des Museumsvereins Vöcklamarkt-Pfaffing-Fornach mit dem Restaurator Josef Weninger saniert.

  1 / 2   Die Pestsäule im Kirchenpark erstrahlt nun in neuem Glanz (im Bild Restaurator Josef Weninger aus Weißenkirchen) Fotos: Museumsverein Vöcklamarkt-Pfaffing-Fornach

In den Jahren 1649 und 1714 grassierte in Vöcklamarkt die Pest. Es gab viele Todesopfer zu beklagen. Zeitweilig war der Markt abgeriegelt und es war bei Todesstrafe verboten, infizierte Orte zu betreten oder zu verlassen. Zum Gedenken an diese Zeit stand ursprünglich am Oberfeld in der Nähe des Feilbachs ein im Volksmund „Pestsäule“ genanntes Denkmal. Es zählt zu den ältesten Glaubenszeugnissen im Pfarrgebiet Vöcklamarkt. Obwohl in der mündlichen Überlieferung stets mit der Pest in Verbindung gebracht, ist nicht erwiesen, anlässlich welcher Pest es errichtet wurde, ob 1649, 1714 oder gar ein anderes Mal.

HI. Franz von Assisi geweiht

2021, im zweiten Jahr der Corona-Pandemie, wurde die Pestsäule saniert. Anschließend wurde das Denkmal in den Kirchenpark überstellt und dem HI. Franz von Assisi geweiht. Wenn auch kein Pest-Heiliger im eigentlichen Sinn, weiß man vom HI. Franz von Assisi, dass er Kranke und Aussätzige pflegte. Daneben ist er Patron des Umweltschutzes und der Ökologie. Beide sind heute wichtiger denn je für den Erhalt des Lebens auf der Erde.Großer Dank gebührt der Pfarre Vöcklamarkt für den neuen Standort der Pestsäule sowie dem Tourismusverband Attersee-Attergau für die finanzielle Unterstützung dieses Sanierungsprojekts.


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